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Korntal-Münchingen

Auf den Spuren jüdischen Lebens

In Stuttgart bestand bereits in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts eine kleine jüdische Gemeinde, die bis 1498 ihr Zentrum in der heutigen Brennerstraße hatte. Als der erste Herzog von Württemberg, Eberhard im Barte, in seinem Testament die „Ausschließung“ der Juden aus seinem Territorium verfügte, lag das jüdische Leben brach. Erst im 19. Jahrhundert wurde Juden wieder die Niederlassung in Stuttgart erlaubt. Ein Stadtspaziergang der VHS Korntal-Münchingen mit der Kunsthistorikerin Andrea Welz am Donnerstag, 24. Juni, ab 15.30 Uhr zeigt diese Orte jüdischen Lebens. Er endet bei der (auf den Grundmauern des 1938 zerstörten Vorgängerbaus) Anfang der 1950er-Jahre erbauten Synagoge. Anmeldung und Informationen im Internet unter www.vhs-korntal-muenchingen.de (Kursnummer 1.000430). (red)