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Bauarbeiten

Bald wächst die OPS in die Höhe

Die Bagger buddeln kräftig in der Erde, zwei Kräne stehen für schwere Lasten bereit und die ersten Fundamente werden auch schon erstellt. Die Arbeiten für die neue Oscar-Paret-Schule (OPS) in Freiberg laufen auf Hochtouren. „Die Fortschritte sind bereits deutlich zu sehen“, sagt der Erster Beigeordnete Stefan Kegreiß.

Große Baustelle neben der Autobahn: Die Baggerfahrer heben die Baugrube für die neue Oscar-Paret-Schule aus und modellieren das Gelände. Foto: Werner Kuhnle
Große Baustelle neben der Autobahn: Die Baggerfahrer heben die Baugrube für die neue Oscar-Paret-Schule aus und modellieren das Gelände. Foto: Werner Kuhnle

Freiberg. Es war am 17. Mai, als der Freiberger Bürgermeister Dirk Schaible mit einem symbolischen Baggerbiss den Startschuss für den Neubau der OPS gegeben hat. Seither haben die Baggerfahrer die Baugrube ausgehoben und das Gelände modelliert. „Man erkennt jetzt schon deutlich, wo später das Parkdeck sein wird“, sagt Stefan Kegreiß. Die Vorbereitungen für die Fundamentarbeiten laufen und zwei der insgesamt drei Baukräne wurden auch schon positioniert. „Wir sind voll im Zeitplan, das Wetter hat gut mitgespielt“, freut sich der Erste Beigeordnete. Mit dem Baggerbiss vor gut fünf Wochen ist auch die wochenlang gesperrte Württemberger Straße wieder für die Autos freigegeben worden. Das habe die Verkehrssituation rund um die Baustelle entspannt, wenngleich es bei der Anlieferung von Baumaterial schon mal zu Engpässen kommen könne. Die Lkw-Fahrer haben zum Beispiel bereits eine große Menge Stahl für die Betonierarbeiten angeliefert.

Obwohl die Bautätigkeiten in den ersten Wochen reibungslos verliefen, sind bei der Stadtverwaltung bereits erste Beschwerden eingegangen. Der Grund: Als die Arbeiter den Erdboden mit Rüttelwalzen verdichtet haben, meldeten sich offenbar Anwohner, weil bei ihnen die Gläser in den Schränken gewackelt haben. „Das bringt eine solche Baustelle mit sich“, sagt Kegreiß und verspricht, dass jederzeit darauf geachtet werde, Rücksicht auf die Nachbarschaft zu nehmen.

Nicht nur auf der Baustelle, auch im Rathaus wird fieberhaft an der größten Investition in der Geschichte der Stadt gearbeitet. So laufen dort derzeit die Vorbereitungen für das zweite Ausschreibungspaket, zu dem neben der Elektroinstallation auch Heizung, Lüftung, Sanitär und die Fassade gehören. Die Arbeiten werden europaweit ausgeschrieben und sollen im Oktober vergeben werden. „Dann werden gut 50 Prozent des gesamten Auftragsvolumens beauftragt sein“, sagt Kegreiß.

Weil sich auch die Bürgerschaft für die Entstehung der neuen Schule interessiert, soll auf einem der weiteren Baucontainer, die laut dem Ersten Beigeordneten in den nächsten ein bis zwei Wochen aufgestellt werden, eine Plattform eingerichtet werden. Von dort aus kann das Treiben auf der Baustelle beobachtet werden. Wer es bequemer haben möchte, kann sich auch vom heimischen PC aus über den Fortschritt der Arbeiten informieren. Denn: Auf dem Dach der bestehenden Schule wurde eine Webcam installiert, die alle zwei Minuten eine Aufnahme von der Baustelle macht. Diese Fotos können über die Internetseite der Oscar-Paret-Schule www.ops-freiberg.de oder der Stadt Freiberg www.freiberg-an.de angeschaut werden.

Und wie geht es weiter? Im Vorfeld des Bürgerfests findet am Freitag, 19. Juli, um 17 Uhr eine Grundsteinlegung statt. „In den darauffolgenden Monaten wird das Gebäude in die Höhe wachsen“, sagt Kegreiß. Bis zur Fertigstellung des Rohbaus werde ungefähr ein Jahr vergehen. Zum Schuljahr 2021/2022 soll die neue Schule bezogen werden können.

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