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Kinderbetreuung

Beitrag zur pädagogischen Vielfalt

Das wichtigste Kapital einer Gesellschaft sind die Kinder. Insofern passt das neue Domizil perfekt zu dem Verein Remsracker: In der ehemaligen Volksbankfiliale in Hochberg werden seit Beginn dieses Jahres Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren betreut. Am Samstag hat die offizielle Einweihung stattgefunden.

Gemeinderäte und Oberbürgermeister Dirk Schönberger haben sich am Samstag die neue Einrichtung angesehen. In der ehemaligen Volksbankfiliale in Hochberg werden jetzt Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren betreut. Fotos: Oliver Bürkle
Gemeinderäte und Oberbürgermeister Dirk Schönberger haben sich am Samstag die neue Einrichtung angesehen. In der ehemaligen Volksbankfiliale in Hochberg werden jetzt Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren betreut. Foto: Oliver Bürkle
Gemeinderäte und Oberbürgermeister Dirk Schönberger haben sich am Samstag die neue Einrichtung angesehen. In der ehemaligen Volksbankfiliale in Hochberg werden jetzt Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren betreut. Fotos: Oliver Bürkle
Gemeinderäte und Oberbürgermeister Dirk Schönberger haben sich am Samstag die neue Einrichtung angesehen. In der ehemaligen Volksbankfiliale in Hochberg werden jetzt Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren betreut. Foto: Oliver Bürkle
Gemeinderäte und Oberbürgermeister Dirk Schönberger haben sich am Samstag die neue Einrichtung angesehen. In der ehemaligen Volksbankfiliale in Hochberg werden jetzt Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren betreut. Fotos: Oliver Bürkle
Gemeinderäte und Oberbürgermeister Dirk Schönberger haben sich am Samstag die neue Einrichtung angesehen. In der ehemaligen Volksbankfiliale in Hochberg werden jetzt Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren betreut. Foto: Oliver Bürkle

Remseck. Die Vereinsvorsitzende Milena Garnier erinnerte in ihrer Rede an die lange Suche nach geeigneten Räumen. Quasi nur einen Steinwurf von der bereits bestehenden Einrichtung entfernt hat der Verein schließlich einen Ort gefunden, an dem die Kinder gut behütet aufwachsen können. In dem ehemaligen Gemeindekindergarten in der Nähe des Schlosses werden aktuell 30 Kinder unter drei Jahren in drei Gruppen betreut. Die neue Einrichtung bietet Platz für 20 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren.

Fast ein Jahr lang hat es gedauert, die Bankfiliale so umzubauen, dass sie den Anforderungen einer Kindergruppe gerecht wird. Die bodentiefen Fenster lassen viel Licht hinein, der Bodenbelag in strahlendem Gelb macht gute Laune. Ganz bewusst ist auf die übermäßige Möblierung der Räume verzichtet worden. Die Kinder sollen genug Freiraum erhalten, ihrer Fantasie und auch ihrem Bewegungsdrang freien Lauf zu lassen. „Mit der Eröffnung dieser Kindergruppe erfüllt sich für uns ein Traum“, so Milena Garnier. Sie dankte dem Gemeinderat, der mit einigen Mitgliedern an der Feierstunde teilnahm, und Oberbürgermeister Dirk Schönberger. „Sie haben erkannt, dass wir diese Kindergruppe brauchen“, sagte die Vorsitzende. Ihr Dank galt aber auch den beiden Erzieherinnen Joanda Vollmer und Andrea Becker, die mit großem Einsatz für die Realisierung ihres Traums gearbeitet haben. Eine Sorge teilt der Verein mit allen Kindertageseinrichtungen: Er ist auf der Suche nach pädagogischen Fachkräften. Als „Meilenstein in der Geschichte der Remsracker“ bezeichnete Oberbürgermeister Dirk Schönberger die Eröffnung der neuen Dependance. Im Jahr 2005 habe wohl niemand daran gedacht, dass aus dieser Elterninitiative eines Tages ein professionelles Ganztagesbetreuungsangebot entstehen werde. „Ich bin froh, dass es Sie in Remseck gibt“, sagte Schönberger auch im Namen des Gemeinderates. Für ihn handelt es sich bei dieser Einrichtung um einen Beitrag zur Angebotsvielfalt in Remseck. „Die Eltern können zwischen verschiedenen pädagogischen Konzepten das auswählen, was für ihr Kind das Beste ist.“ Aus seiner Begeisterung für die gelungene Umgestaltung machte Schönberger keinen Hehl: „Bei diesem Anblick bekommt man direkt Lust, wieder Kind zu sein.“

„Das ist toll geworden“, pflichtete ihm Oliver Hoidn, Vorstandsmitglied der Volksbank Remseck, bei. Keine Bank gebe leichtfertig eine Geschäftsstelle auf, gab er zu zu bedenken. Umso zufriedener ist Hoidn nun mit der neuen Nutzung. Er überreichte Milena Garnier einen Scheck über 250 Euro, das Geld soll für die Anschaffung von Spielmaterialien verwendet werden. Einen symbolischen Schlüssel aus Hefeteig überreichte Bernd Wolf vom Architekturbüro Neuhäusser und Wolf in Ludwigsburg-Poppenweiler. Er hat den Umbau der ehemaligen Bankfiliale betreut. „Es ist toll, wenn sich hier alle wohlfühlen. Mehr kann man nicht wollen“, sagte er.

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