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Bergung des umgekippten Mülllasters in Sachsenheim gestaltet sich schwierig

Nach langen Vorbereitungen soll das Fahrzeug am Freitag auf die Räder gestellt werden

Der umgekippte Mülllaster im Mettertal bei Kleinsachsenheim. Foto: Alfred Drossel
Der umgekippte Mülllaster im Mettertal bei Kleinsachsenheim. Foto: Alfred Drossel

Sachsenheim. Die Bergung des umgekippten Müllfahrzeugs auf dem schmalen Weg zur Mettermühle in Kleinsachsenheim gestaltet sich schwieriger als gedacht. Heute wurde der Boden für den Einsatz von schweren Kranfahrzeugen mit einem Bagger vorbereitet. Morgen soll das Fahrzeug wieder aufgerichtet werden.

Am später Mittwochnachmittag war, wie berichtet, der Mülllaster auf einem schmalen Anliegerweg mit unbefestigtem Bankett, seitlich eine zwei Meter tiefe Böschung abgekippt. Der 47-jährige Fahrer erlitt dabei ein Schleudertrauma und wurde ambulant behandelt. Der 39-jährige Mitfahrer, der auf dem Trittbrett stand, konnte unverletzt abspringen.

Der fabrikneue, rund 180000 Euro teure 25-Tonner blieb seitlich liegen. Das Fahrzeug ist bislang wenig beschädigt. Es wird aber befürchtet, dass bei der Bergung größerer Schaden entstehen wird.

Es ist geplant das Fahrzeug seitlich einige Meter vorzuziehen. Damit mehr Platz für den Einsatz des Kranwagens entsteht. Für die Entsorgungsfirma wird das Fahrzeug zunächst ausfallen. Ersatz sei schwer zu bekommen, weil der Markt für Müllfahrzeuge leegefegt sei, sagte ein Mitarbeiter der Firma. Zum Einsatz komme jetzt ein Leihfahrzeug.

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