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Busfahrer wollen am Donnerstag wieder streiken

Demo von Verdi am Donnerstag über die B 27 in Bietigheim-Bissingen – Stuttgarter Straße gesperrt – Buslinien entfallen den ganzen Tag

Schon vergangene Woche kam es zu Warnstreiks bei den privaten Busbetrieben. Archivfoto: Alfred Drossel
Schon vergangene Woche kam es zu Warnstreiks bei den privaten Busbetrieben. Foto: Alfred Drossel

Kreis Ludwigsburg. Die Gewerkschaft Verdi plant einen weiteren Streik der Busfahrer am Donnerstag, 1. Juli, im Kreis Ludwigsburg. Daher wird es ganztägig keinen Linienverkehr der Spillmann-Busse geben, weder Schulbusse noch weiterer Linienverkehr von morgens 4.30 bis in die folgende Nacht gegen zwei Uhr. Darüber hinaus werden sich rund 400 Demonstranten ab 7.30 Uhr am Bahnhofsvorplatz sammeln, heißt es in einer Mitteilung der Gewerkschaft. Ein Demonstrationszug wird sich dann ab 9 Uhr Richtung Bietigheimer Marktplatz über die Stuttgarter Straße/B27 zur Auwiesenbrücke, Farbstraße, Hillerstraße in die Hauptstraße zum Bietigheimer Rathaus bewegen. Die Ankunft wird auf gegen 9.45 Uhr geschätzt, eine Kundgebung auf dem Marktplatz wird die Demonstration bis ca. 10.30 Uhr beenden.

Die Stuttgarter Straße/B27 muss zwischen Bahnhof und Auwiesenbrücke, dann auch das weitere Straßennetz, also die Farb- und Hillerstraße, für die Zeit des Demonstrationszuges für den Verkehr voll gesperrt werden. Der Verkehr Richtung Bahnhof wird ebenfalls teilweise behindert sein. Die Polizei begleitet den Zug und wird für die Einhaltung der verkehrsrechtlichen Anordnungen sorgen.

Die Stadtverwaltung bittet, die Stuttgarter Straße zwischen Bahnhof und Auwiesenbrücke sowie die Farb- und Hillerstraße am Donnerstag zwischen 9 und 10 Uhr möglichst zu meiden.

Von dem Streik betroffen sind auch alle Linien der LVL Jäger GmbH (LVL). Dadurch fallen am Donnerstag die Buslinien 411, 412, 413, 414, 420, 421, 421A, 422, 422A, 423, 424, 425, 425A, 426, 427, 427A, 429, 430, 430A, 431, 432, 433, 433A, 451 und X43 aus.

Von den genannten Fahrtausfällen sind folgende Kommunen betroffen: Ludwigsburg und Stadtteile, Kornwestheim, Remseck, Asperg, Marbach, Waiblingen und Stuttgart-Stammheim. Nicht betroffen sind: S-Bahnen und Regionalzüge sowie Bahnen und Busse der SSB Stuttgart.

Nachdem die Arbeitgeber in der Manteltarifrunde für die Beschäftigten im privaten Omnibusgewerbe in Baden-Württemberg am Samstag in der vierten Verhandlungsrunde die Verhandlungen abgebrochen und verlassen hatten, ruft Verdi nun die Beschäftigten zur Urabstimmung auf. Diese wird in den Streikbetrieben bis zum 8. Juli durchgeführt, teilweise begleitet durch Warnstreiks. Arbeitsniederlegungen werden weiterhin zwei Tage vorher bekanntgegeben. Von den Warnstreiks betroffen sind:

LVL Jäger Ludwigsburg

Spillmann Bietigheim-Bissingen

Wöhr Weissach

OVR in Waiblingen, Backnang und Hemmingen

WBG in Ludwigsburg

Fischle in Waiblingen

Friedrich Müller Omnibusunternehmen GmbH in Sachsenheim, Beilstein, Oberstenfeld, Besigheim, Ludwigsburg, Böblingen, Backnang und Marbach. Weitere Warnstreiks sind ab Freitag geplant. (red)