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Debatte: Wie weit soll Solidarität gehen?

Am heutigen Donnerstag findet in der Friedenskirche ein Diskussionsabend zum Thema Solidarität statt

Noch bis Sonntag gibt es bei der Vesperkirche täglich ein Mittagessen. Foto: Holm Wolschendorf
Noch bis Sonntag gibt es bei der Vesperkirche täglich ein Mittagessen. Foto: Holm Wolschendorf

Ludwigsburg. Seit Anfang Februar heißt es in der Ludwigsburger Friedenskirche wie jedes Jahr wieder „Miteinander für Leib und Seele“. Für 1,50 Euro gibt es jeden Tag ein warmes Mittagessen für jeden, der den Weg in die Friedenskirche geht. Doch die Aktion neigt sich wieder dem Ende zu. Noch bis Sonntag, 1. März, wird täglich gekocht, dann schließt die Vesperkirche für dieses Jahr. Der Abschlussgottesdienst findet am Sonntag um 9.30 Uhr statt. Er wird geleitet von Pfarrerin Christiane Kohler-Weiß. Danach werden ein letztes Mal die Tische eingedeckt.

Zuvor gibt es am heutigen Donnerstag, 27. Februar, einen Diskussionsabend. Das Thema ist „#Soll ich solidarisch? Für wen? Weshalb? Warum?“ Solidarität zum Ausdruck zu bringen, habe gerade in den letzten Tagen und Wochen an Bedeutung gewonnen. Zu Recht, heißt es in einer Pressemeldung. Der Abend soll aber auch Fragen beantworten, wie: Wo sind aber auch Grenzen; bei einem selbst und in der Gesellschaft? Was kann getan werden, um die solidarische Gemeinschaft zu stärken? Der Diskussionsabend wird vom Ökumenischen Sozialforum veranstaltet. Der Eintritt ist frei, gesammelte Spenden kommen der Vesperkirche zugute.

Diese Art von Veranstaltung hat bereits Tradition bei der Vesperkirche. In diesem Jahr soll aber auch die jüngere Generation erreicht werden. Deshalb gibt es für alle, die sich an diesem Abend nicht außer Haus bewegen wollen, einen Livestream auf Instagram. Durch Umfragen können sich auch die Daheimgebliebenen an der Veranstaltung aktiv beteiligen. Der Account lautet: www.instagram.com/ kreisdiakonieverbandlb. (red)

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