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Frau aus dem Feuer gerettet

Fast 100 000 Euro Schaden bei Brand in der Wunnensteinstraße – Brandursache wohl eingeschalteter Herd

Die Brandstelle in der Asperger Wunnensteinstraße.Foto: Alfred Drossel
Die Brandstelle in der Asperger Wunnensteinstraße. Foto: Alfred Drossel

asperg. Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Wunnensteinstraße hat die Feuerwehr eine 52-jährige Frau aus ihrer bereits brennenden Wohnung gerettet. Außer ihr sind am frühen Mittwochmorgen zwei weitere Personen verletzt worden, darunter ein Feuerwehrmann. 14 Hausbewohner mussten kurzzeitig in Sicherheit gebracht werden. Zur Brandbekämpfung waren mehr als 50 Einsatzkräfte aus Asperg, Möglingen und Tamm im Einsatz. Die Polizei schätzt den Schaden auf 100 000 Euro.

Um 2.56 Uhr hatte ein 35-jähriger Hausbewohner Rauch und Qualm bei der Integrierten Leitstelle gemeldet. Asperger Feuerwehrleute konnten eine 52-jährige Wohnungsinhaberin aus der bereits brennenden Wohnung tragen und dem Rettungsdienst übergeben, der sie ins Krankenhaus brachte.

Das in der Küche ausgebrochene Feuer hatte sich auf die ganze Wohnung ausgedehnt. Die Ermittlungen ergaben bislang, dass vermutlich der Elektroherd nicht ausgeschaltet war und die Herdplatten zu glühen begannen.

Zur schnellen Brandbekämpfung schickte Feuerwehrkommandant Stefan Fritz zwei Trupps unter Atemschutz in die brennende Wohnung. Von der Drehleiter aus wurden die Flammen durchs Balkonfenster bekämpft. Die Feuerwehr ging sparsam mit Löschwasser um, um einen größeren Wasserschaden zu vermeiden. Nach einer halben Stunde war das Feuer gelöscht. Die betroffene Wohnung ist unbewohnbar.

Die Nachbarwohnungen wurden verraucht, so dass 14 Bewohner das Haus vorsorglich verlassen mussten. Sie konnten aber später wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Unterstützt wurden die Asperger Einsatzkräfte von Feuerwehrleuten aus Möglingen und Tamm. Insgesamt waren elf Löschfahrzeuge am Brandort, ebenso Kreisbrandmeister Andy Dorroch. Aspergs Bürgermeister Christian Eiberger informierte sich am Unglücksort und organisierte die Unterbringung der Frau.

Aufgrund der Lage mit vielen Beteiligten war der Rettungsdienst mit drei Fahrzeugen und zehn Kräften, einem Notarzt und einem Leitenden Notarzt sowie einem organisatorischen Einsatzleiter und Mitgliedern des DRK-Ortsvereins am Brandort. Das Polizeipräsidium hatte drei Streifenbesatzungen nach Asperg beordert.

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