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Geld für das Wahrzeichen der Stadt

Denkmalstiftung unterstützt mit Hilfe der Glücksspirale die Sanierung des Köllesturms

Übergabe des Fördervertrags (von links): Eckart Rosenberger von der Denkmalstiftung, Bürgermeister Albrecht Dautel und Toto-Lotto-Geschäftsführer Georg Wacker vor dem Köllesturm.Foto: Alfred Drossel
Übergabe des Fördervertrags (von links): Eckart Rosenberger von der Denkmalstiftung, Bürgermeister Albrecht Dautel und Toto-Lotto-Geschäftsführer Georg Wacker vor dem Köllesturm. Foto: Alfred Drossel

Bönnigheim. Die Denkmalstiftung Baden-Württemberg fördert die Mauerwerkssanierung des Bönnigheimer Köllesturms. Jetzt wurde der Förderbescheid in Höhe von 15000 Euro übergeben.

Bürgermeister Albrecht Dautel hat vor der Übergabe des Förderbescheids zwei Lottoscheine ausgefüllt und stolz dem Geschäftsführer der Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg, Georg Wacker, gezeigt. Damit wollte der Schultes, wenn er nicht gewinnt, einen kleinen Beitrag zur Sanierung des Köllesturms leisten. Denn das Geld für die Förderung durch die Denkmalstiftung kommt aus Mitteln der Glücksspirale. 28 Millionen Euro stelle Toto-Lotto jährlich der Denkmalförderung im Land zur Verfügung. Also, so sagte Georg Wacker, seien es die Lottospieler, die Denkmale förderten.

„Als Wahrzeichen der Stadt kommt dem Köllesturm besondere heimatgeschichtliche Bedeutung zu“, betonte Eckart Rosenberger, Vorstandsmitglied der Denkmalstiftung Baden-Württemberg. „Und dass Bönnigheim auch als vergleichsweise kleine Kommune dem Denkmalschutz große Bedeutung beimisst, ist eine wertvolle Sache. Dieses Engagement halten wir für unterstützenswert.“ Die Entscheidung, die Sanierung des Köllesturms finanziell zu fördern, sei eine kurzfristige und unbürokratische Sache gewesen.

Nach ihrem Motto „Bürger retten Denkmale“ fördert die Denkmalstiftung insbesondere private Initiativen und gemeinnützige Bürgeraktionen, die sich für den Erhalt von Kulturdenkmalen im Land engagieren. Bereits 39 Projekte hat die Stiftung bürgerlichen Rechts 2020 unterstützt.

Insgesamt koste die Mauersanierung 230000 Euro, teilte Bönnigheims Bauamtsleiter Peter Knoll mit. Neben den 15000 Euro von der Denkmalstiftung beteilige sich auch das Land mit einer Förderung von 28300 Euro.

In der kommenden Woche würden die Arbeiten der Steinmetze am Turm beginnen, nachdem die Schäden in den vergangenen Wochen akribisch dokumentiert worden seien. Wie Peter Knoll weiter ausführte, habe die Schieflage des Turms stabilisiert werden können.

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