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Impfmöglichkeit für Flüchtlinge im Kreishaus und bei Ärzten

Flüchtlinge aus der Ukraine können auch im Impfbus die Corona-Schutzimpfung und andere empfohlenen Impfungen erhalten

Der Impfbus fährt die Flüchtlingsunterkünfte im Kreis an.Foto: privat
Der Impfbus fährt die Flüchtlingsunterkünfte im Kreis an.Foto: privat

Landkreis Ludwigsburg. Neue Konzepte für die Gesundheitsversorgung geflüchteter Ukrainerinnen und Ukrainer setzt der Bevölkerungsschutz des Landkreises in Kooperation mit dem Fachbereich Asyl und dem MVZ Dr. Kolepke und Kollegen seit dieser Woche um.

Das erste Konzept sieht zusammen mit der Registrierung eine Impfmöglichkeit im Kreishaus vor, das zweite umfasst eine mobile Arztpraxis in Form eines umgebauten Impf-Busses, der die Unterkünfte zu festen Terminen anfährt. Zum Ende dieses Monats schließt der Impfstützpunkt Groenerstraße. Bis dahin können Geflüchtete die Corona-Schutzimpfung dort noch bekommen, Aufklärungsbögen auf Ukrainisch sind vorhanden. Laut Gesundheitsminister Karl Lauterbach gibt es bei Flüchtlingen eine enorme Impflücke.

Ab dem 1. April wird der Impfstützpunkt im Landratsamt Ludwigsburg eingerichtet. Dort sollen Geflüchtete, die sich beim Fachbereich Asyl im Kreishaus registrieren lassen, gleich auch eine Impfung gegen Corona erhalten können.

Zudem ist eine mobile Arztpraxis in einem umgebauten Impf-Bus im Einsatz. Diese wird jeweils einmal wöchentlich zu einem festen Termin an den Unterkünften des Kreises haltmachen und eine hausärztliche Sprechstunde sowie alle von der Ständigen Impfkommission (Stiko) empfohlenen Impfungen anbieten. Im Bus fährt immer auch eine Kinderärztin oder ein Kinderarzt und eine Übersetzerin mit. Durch die Impfungen soll Kindern ermöglicht werden, zeitnah in Schulen und Kindergärten gehen zu können und so auch von der traumatischen Fluchterfahrung abgelenkt zu werden.

Die Termine des Arztbusses werden in den Unterkünften ausgehängt und sind auch auf der Homepage des Landkreises zu finden.

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