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In Asperg verirrte Kinder: Reanimiertem Mädchen geht es wieder besser

Symbolbild Stock adobe/Felix Abraham
Symbolbild Stock adobe/Felix Abraham

Asperg. Dem 13-jährigen Mädchen, das nach einer dramatischen, aber glücklicherweise erfolgreichen Suchaktion am späten Dienstagabend wiederbelebt werden musste, geht es wieder besser. Wie berichtet, hatten sich die 13-Jährige und ein 14-Jähriger Junge an der Autobahn bei Asperg verlaufen, nachdem sie ihre Begleiter – zwei erwachsene Angehörige – in einem Schnellrestaurant im Tammerfeld aus den Augen verloren hatten. Weil die Familie aus Nordrhein-Westfalen kommt, waren die beiden Jugendlichen ortsunkundig. Das Mädchen war in einem Waldstück gestürzt und hatte sich so schwer am Kopf verletzt, dass es bewusstlos wurde. Der Junge hielt per Handy den Kontakt zur Polizei, bis die Rettungskräfte die beiden entdeckten und das inzwischen in Lebensgefahr schwebende Mädchen reanimieren konnten.

Ganze Familie zurück in NRW

Die 13-Jährige sei nach ihrer Einlieferung ins Ludwigsburger Klinikum wieder ansprechbar gewesen, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Ludwigsburg auf Anfrage. Sie sei inzwischen mit ihrer Familie nach Nordrhein-Westfalen zurückgekehrt. Ob das Mädchen dort weiter behandelt werden muss, ist in Ludwigsburg nicht bekannt. (pro)