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Bauarbeiten

Kleine Verzögerung im großen Umbauplan für Tamm

Ortsdurchfahrt: Wegen beschädigtem Telekommunikationskabel wird einen Monat länger an provisorischem Kreisel gearbeitet

In Tamm gibt es künftig Radwege beiderseits der Ortsdurchfahrt.
In Tamm gibt es künftig Radwege beiderseits der Ortsdurchfahrt.
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Tamm. Bereits seit Ende Februar laufen die Arbeiten für einen neuen Radweg und die Sanierung der Fahrbahn quer durch Tamm, bis zu den Sommerferien soll alles fertig sein – und das, obwohl das Regierungspräsidium (RP) in seiner jüngsten Ankündigung neuer Bauabschnitte eine Verzögerung um einen Monat sowie um einige Tage einräumen muss.

Eigentlich war geplant, Ende März die Einmündung der Kreisstraße1671 in die L1110 („Boehringer-Kreuzung“) in einen provisorischen Kreisverkehr umgebaut zu haben, nachdem sich dort in der Vergangenheit ein Unfallschwerpunkt entwickelt hatte – und es sich nun wegen der vorübergehenden Ampelregelung staut, wie Tammer klagen. Diesen Teil werde man nun aber erst Ende April geschafft haben. Grund ist laut RP, dass man eine beschädigte Telekommunikationsleitung entdeckt hatte, die kurzfristig erneuert werden musste. Aber: „Die Verzögerung hat keinen Einfluss auf die weitere Zeitplanung, da mit den sonstigen geplanten Arbeiten parallel zum Bauabschnitt am provisorischen Kreisverkehr termingerecht gestartet werden konnte“, heißt es auf LKZ-Anfrage weiter.

Der erste Bauabschnitt – von der Einmündung Hölderlinstraße bis zum Kreisverkehr am Bahnhof – soll laut neuestem Zeitplan ab Donnerstag, 12. Mai, wieder für den Verkehr freigegeben werden, dann mit neuem Radweg in beiden Fahrtrichtungen und frischer Fahrbahn. Bislang war Anfang Mai gemeldet worden.

Ab Mai Start für 2. Bauabschnitt

Parallel dazu beginnen am Donnerstag, 2. Mai, die Vorarbeiten für den zweiten Bauabschnitt entlang der P+R-Parkplätze, die bis Mitte Mai andauern und ohne Fahrbahnsperrungen auskommen sollen. Der Baubereich erstreckt sich bis zum nächsten Kreisverkehr und wird in zwei Unterabschnitte aufgeteilt. Und auch hier hat das RP gute Nachrichten: Durch Optimierungen im Bauablauf können die Arbeiten des zweiten Unterabschnitts früher als geplant starten, hier soll es auch nur eine halbseitige Straßensperrung mit Ampelregelung geben, um die Zufahrt zur Tankstelle und zur Firma Marabu zu gewährleisten.

Vollsperrungen gibt es aber dennoch, und zwar dann, wenn die Fahrbahnen der Kreisverkehre dran sind. Geplant ist das für Mitte bis Ende Mai. Die örtliche Umleitung erfolgt über den Ortsteil Hohenstange sowie über die Bissinger Straße, Zeppelinstraße, Heinkelstraße, Hofäckerstraße und Asperger Straße.

Zudem wird auf der Ludwigsburger Straße zwischen der Porsche- und der Frankfurter Straße (Breuningerland) sowie an der Frankfurter Straße bis zum Autohaus der bestehende Radweg an der Seite ausgebaut. Dafür muss die Fahrbahn etwas verengt werden, von Mitte Mai bis Mitte Juli parallel zu den anderen Bauabschnitten. (red/jsw)

Internet: www.verkehrsinfo-bw.de

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