Logo

Sturmschaden

Kleinspielfeld: Ende der Sperrung ist absehbar

Es ist ein beliebter Treffpunkt für junge Leute und Familien: das Kleinspielfeld bei der Felsengartenkellerei in Hessigheim. Doch seit geraumer Zeit ist das Areal gesperrt. Das dürfte aber bald ein Ende haben.

Spielen nicht möglich: das gesperrte Kleinspielfeld in Hessigheim. Foto: Ramona Theiss
Spielen nicht möglich: das gesperrte Kleinspielfeld in Hessigheim. Foto: Ramona Theiss

Hessigheim. Es war an einem sehr windigen Samstag Mitte Dezember, als die Zaunanlage des Kleinspielfeldes bei der Felsengartenkellerei durch einen zweiachsigen Anhänger für Lastentransporte eingedrückt wurde. Weil eventuell auch die Fundamente beschädigt sind und somit die Standsicherheit des Zauns nicht gewährleistet ist, sperrte die Hessigheimer Hauptamtsleiterin Ranjana Hoffmann das Gelände vorsorglich ab. Seitdem erhält sie Woche für Woche durchschnittlich fünf Anrufe von Eltern und jungen Leuten, die wissen wollen, wann das beliebte Spielfeld endlich wieder geöffnet werde. Besonders groß ist die Nachfrage an sonnigen Tagen, die zum Aufenthalt im Freien einladen.

Druck aus der Bevölkerung

„Ich habe einen Kostenvoranschlag für die Reparatur eingeholt, sie kostet etwa 13.000 Euro“, nannte Ranjana Hoffmann in der Gemeinderatssitzung eine Summe, die bei tatsächlich beschädigten Fundamenten vermutlich noch höher ausfallen würde. Zwar ist der Besitzer des Anhängers bekannt, doch war dessen Versicherung nicht sofort zur Zahlung bereit. „Für den Gutachter ist fraglich, ob der Wind den Anhänger in den Zaun gedrückt hat“, erklärte Hoffmann, dass die Versicherung auch Vandalismus für möglich halte.

„Wollen wir dem Druck der Bevölkerung standhalten und warten, bis die Kostenfrage mit der Versicherung geklärt ist? Oder beauftragen wir den Schlosser und riskieren, eventuell auf der Rechnung sitzen zu bleiben?“, wollte die Hauptamtsleiterin vom Gremium wissen. Der Gemeinderat sprach sich dafür aus, erst die Versicherungsfrage zu klären und die Zaunanlage für eventuelle Beweispflicht im beschädigten Zustand zu belassen.

Zu Hoffmanns großer Freude hat die Versicherung Anfang der Woche die Kostenübernahme zugesagt. „Darüber bin ich sehr erleichtert. Das gesperrte Kleinspielfeld hat die Bevölkerung in den vergangenen Wochen sehr bewegt“, erklärte sie unserer Zeitung. Sie habe immer versucht, die Sachlage sehr transparent zu erklären, doch sei das Spielfeld eben sehr beliebt.

Mit dem positiven Bescheid der Versicherung hat die Hauptamtsleiterin sofort bei der Schlosserei die Reparatur beauftragt. Ein Ausführungstermin wurde ihr noch nicht genannt, doch hofft sie auf schnellstmögliche Instandsetzung.

Autor: