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Ludwigsburg und Ditzingen unter den teuersten Städten

ARCHIV - 01.01.2013, Hamburg: Interessenten messen eine Mietwohnung aus. Ein Mietendeckel und die Reform der Grundsteuer sind am 13.02.2019 Themen in der Aktuellen Stunde der Hamburgischen Bürgerschaft. Foto: Axel Heimken/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
ARCHIV - 01.01.2013, Hamburg: Interessenten messen eine Mietwohnung aus. Ein Mietendeckel und die Reform der Grundsteuer sind am 13.02.2019 Themen in der Aktuellen Stunde der Hamburgischen Bürgerschaft. Foto: Axel Heimken/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ludwigsburg. Sowohl in Ludwigsburg wie auch in Ditzingen liegen die Durchschnittsmieten pro Quadratmeter Nettokaltmiete um 28 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Beide Städte liegen damit bundesweit auf Platz acht der teuersten Städte Deutschlands, wie die Hamburger Unternehmensberatung F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt in ihrem aktuellen Mietspiegelindex ermittelt hat.

Das Unternehmen wertet für seine Studie alle bundesweit verfügbaren amtlichen Mietspiegel aus. Beide Städte aus dem Landkreis Ludwigsburg hatten schon vor einem Jahr unter den deutschen Top Ten gelegen. Unter den 30 teuersten Städten Deutschlands, die über einen Mietspiegel verfügen, sind auch Remseck (Platz 21) und Bietigheim-Bissingen (28), wo das Mietniveau um 19 und 14 Prozent über dem bundesweiten Mittelwert liegt.

Ludwigsburg und Ditzingen kommen im Durchschnitt auf eine Nettokaltmiete von 8,60 Euro pro Quadratmeter. Noch teuerer ist das Wohnen in der Landeshauptstadt Stuttgart, die mit 9,97 Euro auf Platz 3 liegt. Davor rangieren nur noch München und als neuer Spitzenreiter, Karlsfeld, ein 22 000-Einwohner-Vorort im Norden der bayerischen Landeshauptstadt. Unter den neun teuersten Pflastern für Mieter finden sich ausschließlich Kommunen aus Bayern und Baden-Württemberg. Mit Ausnahme der Universitätsstadt Tübingen liegen alle in den Ballungsgebieten München und Stuttgart.

„Hier zeigen sich die Folgen der höheren Nachfrage in den Umlandgemeinden der Großstädte, da die Zentren die Nachfrage nach Wohnraum nicht mehr bedienen können und die Nachfrage deshalb in das Umland ‚überschwappt‘“, kommentierte Bernd Leutner, der Geschäftsführer des Hamburger Beratungsunternehmens F+B.

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