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Monolith ist wieder da und leidet unter Vandalismus

Der Monolith steht zum zweiten Mal bei den Hessigheimer Felsengärten. Unbekannte haben ihn aber stark beschädigt. Die Stele, bei dem es sich vermutlich um ein Kunstobjekt oder einen PR-Gag handelt, wurde Mitte Dezember in den Hessigheimer Felsengärte
Der Monolith steht zum zweiten Mal bei den Hessigheimer Felsengärten. Unbekannte haben ihn aber stark beschädigt. Die Stele, bei dem es sich vermutlich um ein Kunstobjekt oder einen PR-Gag handelt, wurde Mitte Dezember in den Hessigheimer Felsengärten erstmals entdeckt. Nur einige Tage später war sie wieder verschwunden (wir berichteten). Vor Weihnachten ist die Metallsäule wieder in Hessigheim aufgetaucht – und wurde attackiert. Der Blechmantel ist aufgebogen und wohl auch mit Knallkörpern wurde der Metallsäule zu Leibe gerückt. Jetzt hat sich der Monolith „zu Wort gemeldet“ – auf seiner glänzenden Oberfläche ist ein Schreiben angebracht. Dort steht: „Ich stehe gerne hier. Es ist ein unglaublich schönes Fleckchen Erde. Und ich stehe zu Euerer Freude hier. Zum Staunen – zum Nachdenken – zum Rätseln.“ Aber die Zerstörungswut mache ratlos, heißt es weiter. „Ihr habt mich gestohlen, verletzt und beschädigt. Und dabei habt ihr gelacht und gegrölt. Das verstehe ich nicht. Was genau habe ich Euch getan? Warum bereitet es Euch Freude, zu zerstören und zu verletzen“ steht auf dem Papier. Ein kleines Weilchen bleibe die Stele noch stehen – wenn auch verletzt und nicht mehr makellos, „aber noch immer aufrecht und mit Stolz und Freude“. (ad) Foto: Drossel
Hessigheim.
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