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Investitionen

Neues Kapitel für Schule und Stadt

Grundsteinlegung für Oscar-Paret-Schule – Zeitkapsel mit verschiedenen Dokumenten einbetoniert

In die große Grube wird die Truhe mit den Dokumenten, unter anderem die LKZ, einbetoniert.Fotos: Ramona Theiss
In die große Grube wird die Truhe mit den Dokumenten, unter anderem die LKZ, einbetoniert. Foto: Ramona Theiss
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FReiberg. Dort, wo später die Mensa der neuen Oscar-Paret-Schule (OPS) sein wird, versammelten sich gestern mehrere hundert Menschen zur Grundsteinlegung, die vom Chor und der Band der OPS musikalisch umrahmt wurde. Bürgermeister Dirk Schaible drückte seine Freude über die Entstehung eines der modernsten Schulzentren des Landes aus, dies gelte in baulicher und technischer, aber auch pädagogischer Sicht.

Jedoch würden nicht nur die Weichen für eine optimale Bildungszukunft der Kinder gestellt, „die Grundsteinlegung kennzeichnet auch den Beginn einer umfangreichen Weiterentwicklung des Stadtzentrums“, sprach Schaible von einem „Gänsehautmoment“. Mit einem Zitat von Benjamin Franklin, „Investition in Wissen trägt die höchsten Zinsen“, machte der Schultes deutlich, dass die Investition von 90 Millionen Euro „in eine moderne und zukunftsfähige Lernumgebung“ gut angelegt seien. „Lassen Sie uns ein neues Kapitel für die OPS und für unsere Stadt aufschlagen“, schloss Schaible.

Volker Schebesta, Staatssekretär im Kulturministerium, sagte über eines der größten Neubauprojekte, die es momentan im Land gebe, dass. Schulgebäude und Ausstattung das Wohlbefinden von Schülern und Lehrern beeinflussten. „Das Land steht zu den Kommunen und lässt sich die Unterstützung einiges kosten“, hob Schebesta die Förderung hervor.

Die Grundsteinlegung für den Neubau verglich René Coels, Schulleiter der OPS, mit der Arbeit der Lehrer. Auch sie würden jeden Tag Grundsteine legen und darauf aufbauen, nämlich Schülerpersönlichkeiten. Wie beim Gebäudebau bedürfe es „Beharrlichkeit, Engagement, Vertrauen und öfters auch Festigkeit auf beiden Seiten“. Selten gehe dabei alles nach Plan. „Wer Schulen baut und Schüler bildet, glaubt an die Zukunft“, betonte Coels. Verbindend sei der Traum, dass gut gebildete und charakterlich gefestigte Menschen auch in Zukunft ihr Schicksal meistern können, so der Schulleiter.

Nach den Reden wurde eine extra angefertigte Zeitkapsel mit diversen Dokumenten zu Bauplanung und Beschluss bestückt. Auch jede Schulklasse steuerte etwas bei, unter anderem Klassenfotos und Listen guter Wünsche. Ein Exemplar der Ludwigsburger Kreiszeitung, die in der Ausgabe extra über den Neubau berichtet hat, und die goldene LKZ-Jubiläumsmünze kamen ebenfalls in die Zeitkapsel. Zum Schluss leerte der Erste Beigeordnete Stefan Kegreiß eine kleine Dose mit Centmünzen auf den Inhalt, angeblich die Reste der Stadtkasse. Bürgermeister, Beigeordneter sowie der interne Projektleiter Krister Riedhammer und Polier Gregor Stach griffen dann zur Schaufel und häuften Beton auf die Zeitkapsel.

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