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Omnibusgewerbe: Tarifpartner im Südwesten einigen sich

Der Tarifstreit im Busgewerbe ist beigelegt. Archivfoto: Ramona Theiss
Der Tarifstreit im Busgewerbe ist beigelegt. Foto: Ramona Theiss

Kreis Ludwigsburg. Nach monatelangen Verhandlungen ist der Tarifkonflikt im privaten Omnibusgewerbe entschärft. Die Tarifpartner im Südwesten einigten sich in der zwölften Verhandlungsrunde, wie die Gewerkschaft Verdi und der Arbeitgeberverband WBO gestern mitteilten. Unter anderem wurde eine Gehaltssteigerung um 2,25 Prozent vereinbart.

Die Gespräche hatten seit dem Frühjahr angedauert. Erst Anfang der vergangenen Woche legten laut Verdi mehr als 800 Beschäftigte aus 20 privaten Busunternehmen ihre Arbeit nieder. Auch im Landkreis Ludwigsburg streikten die Busfahrer. Zu einer Demonstration kamen 500 Busfahrer nach Stuttgart. Verdi hatte Anfang Juli den Weg für einen unbefristeten Arbeitskampf freigemacht.

Die Gewerkschaftsmitglieder in den Streikbetrieben müssten noch in einer zweiten Urabstimmung über die endgültige Annahme des Ergebnisses entscheiden, teilte die Gewerkschaft mit. Die Verhandlungen betreffen rund 9000 Busfahrer in Baden-Württemberg. (lsw)