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Online wird schon diskutiert und gefragt

Dialog im Vorfeld des Bürgerentscheids zur Westrandbrücke – Öffentlicher Auftakt am 23. September

Mitdenken, mitreden, mitgestalten: Der Bürgerdialog soll das möglich machen.Foto: elaborah - stock.adobe.com
Mitdenken, mitreden, mitgestalten: Der Bürgerdialog soll das möglich machen. Foto: elaborah - stock.adobe.com

REMSECK. Die Remseckerinnen und Remsecker sollen sich fundiert ihre Meinung bilden können, bevor sie am 15. November darüber abstimmen, ob die Westrandbrücke gebaut wird oder nicht. Seit einer Woche ist die Beteiligungsplattform www.buergerdialog-westrandbruecke.de geöffnet. Auf dieser Website der Stadt Remseck können sich Interessierte zum Thema Westrandbrücke informieren und darüber diskutieren. Auf der Pinnwand werden ohne vorherige Registrierung Beiträge veröffentlich. Wer registriert ist, bekommt zusätzlich die Möglichkeit, sich im Forum mit anderen auszutauschen. Beide Angebote werden bereits rege genutzt. Einige Pro- und Contra-Argumente sind gepostet, zahlreiche Fragen gestellt und beantwortet. Wer seine Meinung schriftlich kundtun möchte, kann dafür Postkarten nutzen, die in den Stadtteilbüchereien, im Rathaus sowie in den Einzelhandelsgeschäften ausliegen. Diese Beiträge werden gesammelt und auf der Beteiligungsplattform veröffentlicht. Ebenso wird mit eingesandten E-Mails verfahren.

Zum Bürgerdialog gibt es eine öffentliche Auftaktveranstaltung. Sie findet am 23. September, 18 Uhr, in der Gemeindehalle Aldingen statt. Dort wird zunächst die aktuelle Planung erläutert. Anschließend ist ein offener Dialog geplant. Coronabedingt findet dieser Teil der Veranstaltung in der benachbarten Sporthalle statt. Zudem ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Rund 80 Personen sind zur Auftaktveranstaltung zugelassen. Eine Anmeldung ist bis zum 13. September unter www.buergerdialog-westrandbruecke.de erforderlich. Die Plätze werden laut Stadtverwaltung zur Hälfte im Windhundverfahren vergeben. Die andere Hälfte werde per Los ermittelt. Eine Woche vor der Veranstaltung bekämen die Interessenten Bescheid, ob für sie ein Platz reserviert ist. Zudem gibt es die Möglichkeit, die Veranstaltung live auf dem Youtube-Kanal „Stadt Remseck am Neckar“ zu verfolgen. Das gilt auch für die Podiumsdiskussion, die die Stadt Remseck am 21. Oktober organisiert. Denn auch hier ist die Teilnehmerzahl begrenzt.

Der Bürgerdialog wird von der Human IT Service GmbH aus Tübingen vor Ort sowie online begleitet. Moderatorinnen sind deren Geschäftsführerin Anni Schlumberger sowie ihre Mitarbeiterin Elisa Söll. Sie achten darauf, dass Diskussionen ohne Verunglimpfungen ablaufen und stoßen Debatten an.

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