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Markgröningen

Schäferlauf wird Kulturerbe

Sophia Hagenlocher war die Schnellste unter den Schäferstöchtern. Weil es zuvor geregnet hatte, waren die Füße des Königspaares matschig, die Kronen wurden abgedeckt.Fotos: Ramona Theiss
Sophia Hagenlocher war die Schnellste unter den Schäferstöchtern. Weil es zuvor geregnet hatte, waren die Füße des Königspaares matschig, die Kronen wurden abgedeckt. Foto: Ramona Theiss

Der Schäferlauf wird in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Dies gab die Deutsche UNESCO-Kommission bei der Kultusministerkonferenz heute in Berlin bekannt. Die drei Schäferlaufstädte Bad Urach, Markgröningen und Wildberg hatten den entsprechenden Antrag vor rund einem Jahr gemeinsam erarbeitet und eingereicht.

„Wir freuen uns sehr über diese große Anerkennung für unser Fest“, sagte Markgröningens Bürgermeister Rudolf Kürner nach Bekanntwerden der Auszeichnung, „denn nur wenige Bräuche und Heimatfeste können auf eine so lange und lebendige Tradition zurückblicken wie der Schäferlauf“. Auch in den beiden anderen Schäferlaufstädten knallen heute die Korken. „Wir wollen die Auszeichnung später auf jeden Fall noch gemeinsam mit Bad Urach und Wildberg feiern, sobald wir die Ernennungsurkunde offiziell in Händen halten“, wie Rudolf Kürner anfügte.

Der Schäferlauf befindet sich mit dieser Auszeichnung in guter Gesellschaft. So zählen zum Beispiel auch die Schwäbisch-Alemannische Fastnacht oder die Passionsspiele in Oberammergau zum Immateriellen Kulturerbe. (red)