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Sirenen heulen: Probealarm

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Eine Minute lang werden die Sirenen am Donnerstag, 19. Dezember, um 10 Uhr in den meisten Städten und Gemeinden des Landkreises zu hören sein. Das Landratsamt hat diese Sirenenprobe angeordnet, um die Funktionsfähigkeit des Alarmierungsnetzes im Katastrophenfall zu testen. Die Sirenenprobe findet ein- mal pro Jahr statt.

Punkt 10 Uhr werden rund 90 Sirenen im Landkreis eingeschaltet: Das Signal „Eine Minute Heulton“ bedeutet im Ernstfall: „In dem Gebiet besteht eine unmittelbare Gefahr oder diese ist in Kürze zu erwarten. Nutzen Sie alle möglichen Informationsmedien für weitere Hinweise. Folgen Sie den amtlichen Anweisungen.“ Direkt danach werden die Sirenen noch einmal eingeschaltet mit dem Signal „Eine Minute Dauerton“. Dieses Signal bedeutet: „Es besteht keine akute Gefahr mehr.“ Die Gemeinden können durch Auslösen der Sirenen ihre Bevölkerung warnen. Wenn mehrere Gemeinden betroffen sind oder gar der ganze Landkreis, wird der Alarm über die Integrierte Leitstelle des Landkreises Ludwigsburg (ILS) ausgelöst.

Einige Städte und Gemeinden im Landkreis haben allerdings keine Sirenen mehr: Ludwigsburg, Kornwestheim, Korntal-Münchingen, Marbach, Vaihingen, Ditzingen, Freiberg und Oberstenfeld (außer Gronau und Prevorst) sowie in der Stadt Bietigheim-Bissingen die Ortsteile Bissingen und Untermberg. Eberdingen kann seine Sirenen nur für die Alarmierung der Feuewehr einsetzen.

In Städten und Gemeinden, die keine Sirenen mehr haben oder nicht ans Katastrophenalarm-Netz angeschlossen sind, wird die Bevölkerung im Ernstfall durch Lautsprecherwagen und zudem über die Warn-App NINA (Notfall-, Informations- und Nachrichten-App) gewarnt. (red)