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Tosender Beifall in der Kirche

Adventskonzert des Lise-Meitner-Gymnasiums begeistert Publikum

Das Lise-Meitner-Gymnasium präsentierte ein anspruchsvolles Programm.Foto: privat
Das Lise-Meitner-Gymnasium präsentierte ein anspruchsvolles Programm. Foto: privat

REMSECK. Ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Adventskonzert bot das Lise-Meitner-Gymnasium (LMG) in der katholischen Kirche im Stadtteil Aldingen. Auf dem Programm standen vor allem Werke Georg Friedrich Händels. Das war durchaus Absicht, jährt sich doch dessen Geburtstag 2018 zum 333. Mal.

Ein festlicher Auftakt

Den festlichen Beginn des Konzerts machte ein Blechbläsertrio, das die Ouvertüre aus Händels „Wassermusik“ von der Empore aus darbot. Aus dem Altarraum erklang – einer Antwort gleich – vom Kammerorchester unter der Leitung von Katrin Kurz gespielt die Ouvertüre aus der „Feuerwerksmusik“. Dieser klangvolle Auftakt ließ die Zuhörer sofort die Hektik des Alltags vergessen und stimmte sie bestens auf das Konzert ein.

Vier Abiturienten formierten sich zu einem Streichquartett, das „Can You Feel the Love Tonight“ darbot. Im Anschluss daran versammelten sich fast 40 Schülerinnen und Schüler des Unterstufenchores unter der Leitung von Marco Massignan und sangen klangschön und mit Begeisterung „A la nanita“ und „Let’s Take a Sleigh Ride“. Das zweite Stück dirigierte Annabelle Jerger, eine Kursstufenschülerin, die sich zur Musikmentorin ausbilden ließ.

Auch die „Young Stars“ der Schule zeigten ihr Können und brachten mit ihrem satten Sound die Kirche zum Klingen.

Den Abschluss und zugleich Höhepunkt der Auftritte des Programms bildete der 50-köpfige ELSE-Chor gemeinsam mit dem Kammerorchester und der aus Remseck stammenden Sopranistin Sophie Sauter, die früher selbst Schülerin des LMG war.

Eltern, Lehrer und Schüler

Der Chor aus Eltern-Lehrern-Schülern und Ehemaligen hatte die Chorsätze in nur sechs Proben mit Musiklehrerin Katrin Kurz einstudiert und begeisterte das Publikum mit vollem Klang, Ausgewogenheit und Präzision in Rhythmik und Sprache. Die gekonnte Zusammenstellung des knapp 30-minütigen Auszugs aus Händels umfangreichem Oratorium spiegelte den Facettenreichtum des Messiah wunderbar wieder: Ergänzend zu den drei Chorsätzen kamen diverse Rezitative und die virtuose „Rejoice greatly“-Arie hinzu.

Ergreifendes Finale

Das „Hallelujah“ bildete das stimmgewaltige und durchaus ergreifende Finale des Konzerts, wonach das Publikum seine Begeisterung mit tosendem Beifall zum Ausdruck brachte. Schulleiterin Antonia Bott dankte den Musiklehrern für ihr unermüdliches Engagement für die Musik, das die Schülerinnen und Schüler zuweilen über sich selbst hinauswachsen lasse.

Als Zugabe musizierten die Chöre und das Orchester gemeinsam „Joy to the World“. Und mit dem mit allen Anwesenden gesungenen „Oh du fröhliche“ entließen die Akteure das Publikum in die beginnende Adventszeit. (red)