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Oberstenfeld

Trinkwasser bis auf weiteres abkochen

Wegen einer Störung in einer Förderleitung müssen die Prevorster ihr Wasser bis auf weiteres abkochen. Archivfoto: Oliver Berg dpa
Wegen einer Störung in einer Förderleitung müssen die Prevorster ihr Wasser bis auf weiteres abkochen. Foto: Oliver Berg dpa

Bis auf weiteres müssen die Bürger von Prevorst das Trinkwasser abkochen. Die Gemeindeverwaltung hat ein entsprechendes Abkochgebot erlassen.

Nach Angaben von Bürgermeister Markus Kleemann ist der Grund dafür eine Störung der Förderleitung zum Hochbehälter Prevorst, von dem aus der Oberstenfelder Ortsteil mit Trinkwasser versorgt wird. Aufgrund dieser Störung mussten oberirdische Leitungen verlegt werden, um den Hochbehälter zu befüllen. So könne vermieden werden, dass der Hochbehälter leerläuft, die Wasserversorgung sei damit gewährleistet, teilt Kleemann mit.

Allerdings müsse das Wasser vorsorglich vorübergehend abgekocht werden. Dabei handelt es sich um eine vom Gesundheitsamt Ludwigsburg angeordnete Vorsichtsmaßnahme.

Dabei sei zu beachten, so eine Mitteilung der Gemeinde weiter, dass das Wasser fünf bis zehn Minuten sprudeln kochen muss, bevor es genutzt werden kann. Zum Zähneputzen und zur Reinigung von Geschirr sollte abgekochtes Wasser oder Flaschenwasser verwendet werden. Spülmaschinen sollten nur mit Hochtemperaturprogrammen betrieben werden. Als Brauchwasser (WC, Duschen, Körperpflege) kann das Leitungswasser weiterhin Verwendung finden.

Außerdem wird dem Wasser eine geringe Menge Chlor beigemischt, das laut Mitteilung geruchlich wahrgenommen werden könne, jedoch keinerlei Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit habe. Aquarien sollten mit gechlortem Wasser jedoch nicht betrieben werden, heißt es weiter. Das Abkochgebot gilt solange, bis es durch entsprechende Mitteilungen wieder aufgehoben wird. (red)