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Tarifreform

VVS-Tickets werden bis zu 30 Prozent günstiger

Der Stuttgarter Verkehrs- und Tarifverbund VVS will zum 1. April 2019 die größte Tarifreform in seiner Geschichte umsetzen. Von den teils verwirrenden 52 Ringzonen bis in die Landkreise und die Landeshauptstadt sollen künftig nur noch fünf übrig bleiben. Bus- und Bahnfahrten werden dadurch in der Region einfacher und vor allem günstiger. Der Stuttgarter OB Fritz Kuhn (Grüne) geht davon aus, dass die Preise für Fahrscheine zum Teil um bis zu 30 Prozent sinken. Kuhn sprach gestern bei der Präsentation in Stuttgart von „einem großen Tag für die Landeshauptstadt und die Region“. Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) nannte den neuen VVS-Tarif „einen Meilenstein“. Die Projektpartner versichern zudem, dass kein Fahrgast schlechtergestellt werde.

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Foto: Oliver Bürkle

Stuttgart. Das Land unterstützt das Reformwerk in den kommenden sechs Jahren mit rund 42 Millionen Euro, so viel kostet die Umstellung pro Jahr. Den Rest teilen sich die Landkreise Ludwigsburg, Esslingen, Böblingen, Rems-Murr sowie die Stadt Stuttgart.

Die Projektpartner erhoffen sich nun, mehr Menschen zum Umstieg vom Auto auf Busse und Bahnen bewegen zu können. Der VVS rechnet mit einem Plus von rund elf Millionen Fahrten pro Jahr. Das könnte auch den chronisch mit Schadstoffen belasteten Stuttgarter Talkessel entlasten. Kuhn: „Wir tun alles, um die Luft zu verbessern.“

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Zum ersten Mal seit einem Vierteljahrhundert verzichtet der VVS darüber hinaus zum 1. Januar 2019 auf die obligatorische Tariferhöhung.