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Verkehr

Zwei Sperrungen ärgern die Autofahrer

Autofahrer müssen sich in den kommenden Wochen auf Behinderungen in Freiberg einstellen und für ihre Fahrt etwas mehr Zeit einplanen. Nachdem die Bahnhofstraße bereits seit Ende September gesperrt ist, kommt jetzt noch ein Abschnitt der Stuttgarter Straße hinzu, die vom Landratsamt Ludwigsburg saniert wird. Die Stadtverwaltung wird in Absprache mit dem Landratsamt regulierend in den Verkehr eingreifen.

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Ab kommenden Montag wird dieser Abschnitt der Stuttgarter Straße in Freiberg saniert und für den Verkehr gesperrt. Fotos: Oliver Bürkle

Freiberg. Seit 25. September ist die Bahnhofstraße gesperrt, ab kommenden Montag, 5. Februar, kommt die Stuttgarter Straße im Abschnitt zwischen Marienstraße und Wilhelmstraße hinzu (wir berichteten). Besorgte Autofahrer machen sich daher schon Gedanken, ob es dann zum Verkehrskollaps in der Stadt am Neckar kommt. „In Freiberg geht deshalb die Angst um“, äußerte sich CDU-Gemeinderat Stefan Goedeckemeyer dazu in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Kein Wunder, schließlich handelt es sich um zwei sehr langwierige Baustellen. „Je nach Witterungslage kann die Bahnhofstraße erst frühestens Ende April wieder für den Verkehr freigegeben werden“, verdeutlicht Janita Greschner. Sie ist bei der Stadverwaltung für den Bereich Tief- und Straßenbau zuständig. Lediglich die Busse können dort ab kommenden Montag auf einer Seite wieder fahren.

Die Baustelle in der Stuttgarter Straße wird die Autofahrer sogar noch viel länger ärgern. Bis November wird sie in drei Abschnitten saniert. Der erste Abschnitt von der Marienstraße bis zur Wilhelmstraße wird von Februar bis Mai gesperrt, der zweite Abschnitt (Wilhelmstraße bis zur Bahnhofstraße) von Mai bis August und der dritte Abschnitt (Bahnhofstraße bis Parkstraße) von August bis November. Wobei es auch hier stark von der Witterung abhängt, wie schnell die Arbeiter fertig werden.

Betroffen sind vor allem die Autofahrer, die auf der Achse zwischen Ludwigsburg-Hoheneck und Bietigheim-Bissingen durch Freiberg fahren. Von der Stuttgarter Straße geht es dann links auf die Straße Alte Bahnlinie, die in die Weidengasse überleitet. Die enge Einmündung in die Mühlstraße (L 1138) wird laut Auskunft von Peter Müller, Leiter des Fachbereichs Recht und Ordnung, auf zwei Spuren für Links- und Rechtsabbieger aufgeweitet. „Dadurch können sich die Busse rechts einordnen und schneller in die Mühlstraße einbiegen“, verspricht er sich einen schnelleren Verkehrsfluss. Gemeinsam mit einem Vertreter des Landratsamts wird er sich die Situation am Montag anschauen und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen. Kommt es zu großen Rückstaus, soll zusätzlich die Ampelschaltung an der Kreuzung Stuttgarter Straße/Bahnhofstraße angepasst werden. Bringt auch das noch nicht den gewünschten Erfolg, ist laut Müller eine provisorische Ampel am Knoten Weidengasse/Mühlstraße denkbar.

Müller würde es in dem Zusammenhang begrüßen, wenn der überörtliche Verkehr einen großen Bogen um den Bereich macht. Die Ortskundigen würden ohnehin auf Schleichwege setzen.