Gemmrigheim | 26. Oktober 2017

Anfang März findet die Bürgermeisterwahl statt

Über den Nachfolger der Gemmrigheimer Amtsinhaberin Monika Chef wird am 4. März 2018 abgestimmt. Bis zum 5. Februar können sich Kandidaten für den Bürgermeisterposten bewerben.

Im kommenden Jahr wählt Gemmrigheim einen neuen Bürgermeister beziehungsweise eine Bürgermeisterin (wir berichteten). Der Gemeinderat setzte dafür nun in seiner Sitzung einen Termin fest. Am Sonntag, 4. März, soll es soweit sein, so der Vorschlag der Verwaltung, den die Haupt- und Ordnungsamtsleiterin Gabi Wolf dem Gremium unterbreitete. Falls eine Neuwahl erforderlich ist, soll diese am 18. März stattfinden.

„Nach 24 Jahren möchte ich den Weg frei machen für jemand anderen mit neuen Ideen“, sagte Monika Chef auf Nachfrage. Sie hatte sich zuvor bereits in einem Interview mit unserer Zeitung ausführlich geäußert, weshalb sie nicht mehr kandidieren wird. Zudem hätte sie 2019 ihr 40-Jahr- Dienstjubiläum gehabt. „Es ist Zeit, ein neues Leben zu beginnen.“

Die Gemeinderäte Selina Alber (Freie Wählervereinigung Gemmrigheim) und Sven Herold (CDU) meldeten sich während der Sitzung zu Wort, mit allgemeinen Bitten. Auch wenn sich nur ein Bewerber finde, solle dieser die Gelegenheit bekommen, sich öffentlich vorzustellen, merkte Alber an. Und Herold forderte die Stellenausschreibung nicht nur im Gemeindeblatt zu veröffentlichen, sondern auch auf der Homepage der Kommune.

Darüber hinaus soll die Stelle Mitte Dezember auch im Staatsanzeiger Baden-Württemberg ausgeschrieben werden mit Bewerbungsfrist bis zum 5. Februar, 18 Uhr. Eine Stunde später entscheidet noch am selben Tag der Gemeindewahlausschuss über die Zulassung der Kandidaten. Dessen Vorsitzende wird Monika Chef sein. Des Weiteren sollen in ihm nach dem Vorschlag der Verwaltung sitzen: die Gemeinderäte Selina Alber und Günther Weis (Freie Wählervereinigung Gemmrigheim) als Beisitzer sowie die Gemeinderäte Axel Scholl und Elke Seiz (beide Aktives Gemmrigheim) als ihre Stellvertreter.

Damit sei nur noch eine Frage zu klären, so Chef. „Wünschen Sie eine offene oder eine geschlossene Wahl des Gemeindewahlausschusses?“, fragte sie. „Offen“, kam prompt aus der Runde am Ratstisch die Antwort. Daraufhin verlas Chef die Beschlussvorschläge. Einstimmig votierte der Gemeinderat dafür.

Luitgard Schaber
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