Marbach | 23. Oktober 2018

Auch Quereinsteiger sind willkommen

22 Prüflinge aus elf Feuerwehren des Landkreises haben ihre Grundausbildung abgeschlossen

Die Prüflinge vor der Übung, bei der sie ihre neu erworbenen Kenntnisse einsetzen mussten.Foto: Alfred Drossel
Die Prüflinge vor der Übung, bei der sie ihre neu erworbenen Kenntnisse einsetzen mussten.Foto: Alfred Drossel

22 Feuerwehrfrauen und -männer aus elf Feuerwehren im Landkreis haben an der Grundausbildung in Marbach teilgenommen. Bei einer Übung haben sie am Samstag ihr neu erworbenes Wissen nach dem sechswöchigen Lehrgang unter Beweis gestellt. Die wesentlichen Aufgaben der Feuerwehr lassen sich mit den vier Schlagworten retten, löschen, bergen und schützen zusammenfassen. Das bedeutet, dass die Feuerwehr bei Unfällen und Notständen sowie bei der Schadensbekämpfung und Bergungsarbeiten eingesetzt wird. Diese Grundsätze wurden in dem Lehrgang sowohl theoretisch wie auch praktisch vermittelt.

Die 25-jährige Alexandra Wixler aus Markgröningen war eine der Prüflinge der Grundausbildung. Sie ist eine Quereinsteigerin, war also nicht wie so viele andere bei einer Jugendfeuerwehr. „Ich möchte einfach bei der Feuerwehr Dienst tun und mithelfen“, sagt sie. Einige der Prüflinge waren wie Alexandra Wixler Quereinsteiger.

Voraussetzung für den Feuerwehrdienst ist die Grundausbildung. Jeder Feuerwehrangehörige muss sie absolvieren. In diesem Lehrgang werden die Grundlagen des Feuerwehrdienstes vermittelt. Dazu gehören zum Beispiel die Rechtsgrundlagen verschiedener Dienstvorschriften, die die technische Hilfeleistung und den Löscheinsatz regeln. Angerissen werden unter anderem die Themen Atemschutz, Pumpen, Baukunde, Erste Hilfe, Funk und Handfeuerlöscher. Der Grundlehrgang umfasst etwa 150 Unterrichtsstunden in sechs Wochen. Bei der Marbacher Wehr hat den Lehrgang Lars Maier geleitet. Zeugen der Abschlussprüfung waren zahlreiche Kommandanten der Wehren aus Marbach, Affalterbach, Bönnigheim, Erdmannhausen, Freiberg, Kornwestheim, Markgröningen, Pleidelsheim, Steinheim, Tamm und Benningen sowie Familienangehörige der Prüflinge.

Die zweiteilige Übung forderte Kenntnisse bei der Menschenrettung, bei der Brandbekämpfung und der technischen Hilfeleistung bei einem Verkehrsunfall. Es wuselte nur so auf dem Übungshof der Marbacher Feuerwehrwache.

Die Prüfer schauten genau hin. Für die übrigen Beobachter war das Szenario beeindruckend. Die Handgriffe saßen, das Zusammenspiel klappte.

von alfred drossel
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