Cleebronn | 01. August 2017

Auftakt der „großartigen Gemeinschaftsleistung“

Blutspende-Aktionswoche vor dem Erlebnispark Tripsdrill – Bislang fast 50 000 Blutspenden gesammelt – DRK-Ortsvereine im Einsatz

Die Prominenz geht mit gutem Beispiel voran und rasch bilden sich Warteschlangen vor dem DRK-Zelt.Fotos: Alfred Drossel
Die Prominenz geht mit gutem Beispiel voran und rasch bilden sich Warteschlangen vor dem DRK-Zelt.Fotos: Alfred Drossel

Unbeachtet von Mikrofonen und blitzenden Fotoapparaten hat der Erligheimer Bürgermeister Rainer Schäuffele gestern seine 132. Blutspende abgeliefert. Er gehörte zu denjenigen, die sich zum Auftakt der Blutspende vor dem Erlebnispark Tripsdrill haben anzapfen lassen.

Aber auch seine Amtskollegen Rolf Kieser (Brackenheim/29. Mal) und Thomas Vogl (Cleebronn/neunmal) gingen mit gutem Beispiel voran – genau wie Bundestagsabgeordneter Eberhard Gienger. Nicht dabei war Innenminister Thomas Strobl: Die Amtsgeschäfte des diesjährigen Schirrmherren hatten es nicht zugelassen, dass er nach Tripsdrill kam. Wie die Veranstalter – Tripsdrill und das Deutsche Rote Kreuz – mitteilen, werde hier zur größten Blutspendeaktion in Baden-Württemberg aufgerufen. Der Erlebnispark Tripsdrill veranstaltet seit 17 Jahren eine Aktionswoche. Bisher wurden knapp 50 000 Blutspenden an der Altweibermühle gesammelt.

In der Aktionswoche ist vor dem Eingang des Freizeitparks ein großes Zelt des Deutschen Roten Kreuz aufgebaut, in dem Freiwillige Blut spenden können. Da in den Sommermonaten viele Stammspender Urlaub machen, ist das Deutsche Rote Kreuz in diesem Zeitraum besonders auf neue Blutspenden angewiesen.

Hermann Schröder, Ministerialdirigent im Innenministerium Baden-Württemberg, bezeichnete die Blutspendeaktion und das Engagement der Betreiberfamilie Fischer als eine „herausragende Leistung“. Es sei eine gute Idee, Menschen im Park auf die Blutspende anzusprechen, da sie dort eher einen Zugang zum Thema hätten. In Tripsdrill sei der Anteil von Erstspendern nämlich deutlich höher als anderswo.

Für Lorenz Menz, Präsident des DRK, ist die Aktion ein „Zeichen der Mitmenschlichkeit“ und eine „großartige Gemeinschaftsleistung“. Es gebe keine Blutspendeaktion wie die in Tripsdrill, die im Ergebnis so beständig sei. Menz dankte der Familie Fischer sowie den beteiligten DRK-Ortsvereinen Brackenheim, Sachsenheim, Bönnigheim und Eppingen für ihren ehrenamtlichen Einsatz: „Hier setzen sich Menschen für Menschen ein.“

Info: Spendewillige können noch bis Freitag, 4. August, von 11 bis 18 Uhr im DRK-Zelt vor dem Haupteingang des Erlebnisparks ihr Blut spenden. Als Dankeschön erhält jeder Spender einen Tripsdriller Tages-Pass.

Alfred drossel
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