lindenstraße
Ludwigsburg | 28. Oktober 2017

Bäume und Bänke sorgen für Flair

Neugestaltung ist nahezu abgeschlossen – Drei Monate Verzögerung durch Probleme im Leitungsbau der Stadtwerke

Auf der nördlichen Seite sorgen Bänke und Pflanzen für eine lockere Gestaltung, die gleichzeitig das Wildparken verhindert. Die Linden in der Mitte müssen jetzt nur noch wachsen.Fotos: Wolschendorf
Auf der nördlichen Seite sorgen Bänke und Pflanzen für eine lockere Gestaltung, die gleichzeitig das Wildparken verhindert. Die Linden in der Mitte müssen jetzt nur noch wachsen.Fotos: Wolschendorf

Nach einem Jahr Umgestaltung sind gestern die Linden auf der Lindenstraße gepflanzt worden, auf der nördlichen Seite wurden zudem Pflanzkübel und Bänke installiert. Wer allerdings glaubt, bei letzteren ginge es zuvorderst um das Ruhebedürfnis der Flaneure, irrt. Wie Markus Renz, Projektleiter für die Lindenstraße beim städtischen Fachbereich Tiefbau und Grünflächen, erläuterte, war der Gehweg bereits kurz nach Abräumen der Baustelleneinrichtung zugeparkt. Ölflecken und Beschädigungen waren die Folge. Um weitere Poller wie auf den Durchgängen zwischen den Beeten zu vermeiden, die Wildparker aber dennoch in die Schranken zu verweisen, fiel die Wahl auf Bänke und die massiven Betonkübel. Diese sorgen nun nebenbei für Aufenthaltsqualität. Denn bisher war die Stadt äußerst sparsam mit Sitzgelegenheiten für ihre Bürger.

Zeitplan nicht eingehalten

Diesen Lerneffekt beiseite, hat die Lindenstraße eine weitere Besonderheit. In dem städtischen Inkas-Bericht, der den Sachstand einzelner Bauprojekte auflistet, liegt sie im Zeitplan ganz hinten, oder in den Worten von Ulrike Schmidtgen (Fachbereich Tiefbau und Grünflächen): „Es ist die erste rote Ampel.“ Die Verwaltung markiert die letztendlichen Kosten und die Zeit im Vergleich zu der Planung mit grünen, gelben und roten Ampeln. Für die Sanierung sind inklusive 2018 insgesamt 950 000 Euro eingeplant, die Abrechnung ist noch nicht abgeschlossen.

Wie Schmidtgen im Bauausschuss erläuterte, resultierte die Verzögerung aus den Arbeiten der Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB). Diese hätten bei dem Aushub festgestellt, dass die standardisiert vorgefertigten Fernwärmeleitungen nicht passen, und diese neu im Werk bestellen müssen. Dies betraf den Kreuzungsbereich, der damit mit offener Baugrube ohne ersichtliche Bautätigkeit für Anfragen sorgte. Dem widersprach Maik-Stefan Braumann (CDU), die Stadt habe erklärt, die Verzögerung sei den kalten Temperaturen Anfang des Jahres geschuldet. Der eingebaute Zeitpuffer für solche Widrigkeiten sei durch den langen Winter aufgebraucht worden, lenkte Schmidtgen teilweise ein.

Körnerstraße wird 2018 gesperrt

Auch Andreas Rothacker (FW) monierte die schweren Einschränkungen. Seinem Wunsch, im Zuge der für kommendes Jahr geplanten Neugestaltung der Körnerstraße auch das ganz untere Stück Richtung Marstall zu gestalten, erteilte Schmidtgen eine Absage. Dies sei parallel nicht möglich. Bei der Körnerstraße ist das gegenüberliegende Stück mit eingeplant, laut Markus Renz ist der Kreuzungsbereich jedoch nicht mehr betroffen. So könne der Verkehr in der Lindenstraße trotz Sperrung der Körnerstraße fließen.

von janna werner
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