Abschied
Freudental | 08. Dezember 2017

Barbara Schüßler verlässt das PKC zum Jahresende

Das Pädagogisch-Kulturelle Centrum braucht eine neue Geschäftsleiterin: Barbara Schüßler verlässt die Einrichtung, doch ihr Abschied kommt nicht überraschend.

Seit 2013 leitet Barbara Schüßler beim PKC die Bereiche Pädagogik und Kultur und ist dabei insbesondere für die Jugend- und Erwachsenenbildung sowie das Kulturmanagement zuständig. Die Geschäftsleitung teilt sie sich mit Isolde Siegers, die für die Verwaltung zuständig ist. Beide hatten die Nachfolge des langjährigen PKC-Leiters Ludwig Bez übernommen.

Nun wird eine Stelle im Führungsduo vakant: Wie der Vorsitzende des PKC-Vereins Herbert Pötzsch bestätigt, verlässt Barbara Schüßler zum Jahresende das PKC. Eigentlich war ihre Stelle bis Mitte 2019 ausgelegt.

Der Abschied erfolgt auf eigenen Wunsch: Schüßler geht zurück in den Schuldienst und wird Rektorin an einer Ludwigsburger Grundschule, das sagte sie unserer Zeitung. Derzeit ist sie aber nach einer Operation krankgeschrieben, wann sie ihre neue Stelle antritt, ist unklar. Die Arbeit im PKC nimmt sie nicht mehr auf.

Sie sei vom Schulamt auf die Rektorenstelle angesprochen worden, sagt die 51-Jährige. „Die Arbeit beim PKC war sehr spannend und vielfältig, aber jetzt möchte ich eine neue berufliche Perspektive wahrnehmen.“ Vor ihrer Arbeit im PKC hatte Schüßler die Friedrich-von-Keller-Schule in Ludwigsburg geleitet.

Ihr Abschied kommt indes nicht überraschend: Schon einmal habe sich Schüßler wegbeworben, sagt Pötzsch. „Von daher war es absehbar, dass sie nicht auf Dauer bei uns bleiben wollte.“ Im Vereinsvorstand habe man über ihre Bitte beraten und wollte ihr keine Steine in den Weg legen.

Beide Seiten betonen, dass man nicht im Unfrieden auseinandergehe. „Es gab keinen Krach, keine Bitterkeit. Wir respektieren uns“, sagt Pötzsch.

Auch mit ihren schwierigen Anfängen im PKC habe ihr Weggang nichts zu tun, erklärt Schüßler. Wie berichtet, hatte der Wechsel im Jahr 2013 für einigen Wirbel gesorgt, die neuen Geschäftsleiterinnen und der langjährige PKC-Leiter Bez hatten sich überworfen. „Es war eine schwierige Zeit, aber wir haben uns freigeschaufelt und gute Arbeit geleistet.“ Auch Pötzsch betont, dass Schüßler vor allem in der Kinder- und Jugendpädagogik neue Impulse gegeben habe. „Davon haben wir sehr profitiert, daran gibt es überhaupt keinen Zweifel.“ In der Erwachsenenpädagogik habe sie sich möglicherweise nicht ganz so wohl gefühlt.

Die Geschäftsleiterstelle ist bereits ausgeschrieben, ein Nachfolger wird so schnell wie möglich gesucht. Auch in Zukunft soll das PKC von einem Führungsduo geleitet werden, sagt Pötzsch. Einen alleinigen Geschäftsleiter wie unter Ludwig Bez werde es nicht geben.

Christina Kehl
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