Entscheidung
Walheim/Bönnigheim | 17. April 2018

Bürgermeisterwahl wohl im Juli

Nachdem der derzeitige Walheimer Rathauschef Albrecht Dautel zum Bönnigheimer Bürgermeister gewählt wurde, soll die Stelle in Walheim so schnell wie möglich ausgeschrieben werden. Vermutlich Anfang Juli dürfte Dautels Nachfolger gewählt werden.

„Ich freue mich über das Ergebnis und auf meine neuen Aufgaben. Aber natürlich werde ich meine Tätigkeiten in Walheim ordentlich zu Ende bringen“, garantiert Dautel engagierte Arbeit bis zum Wechsel ins Bönnigheimer Rathaus. Auch wenn es mangels ernsthafter Mitbewerber feststand, dass Dautel der Wahlsieg in Bönnigheim sicher war, konnte das Amt des Bürgermeisters in Walheim nicht schon vorab ausgeschrieben werden. Doch das soll jetzt so schnell wie möglich geschehen. Deshalb wurde die Gemeinderatssitzung, die eigentlich für Donnerstag geplant war, um eine Woche verschoben. So kann die Ausschreibung für die Bürgermeisterwahl noch auf die Tagesordnung gesetzt werden. Auch der Gemeindewahlausschuss wird in der Sitzung am 26. April beschlossen. „Einen Tag später, am 27. April, soll die Ausschreibung bereits im Staatsanzeiger erscheinen“, sagt Dautel. Der Vorschlag der Verwaltung laute, die Bewerbungsfrist am 15. Juni enden zu lassen. „Wenn der Gemeinderat zustimmt, kann die Wahl am 1. Juli stattfinden.“

Da der Wahlsieger seine Stelle vermutlich nicht sofort antreten kann, fällt eine mögliche Vakanz zumindest in die Sommerferien, wenn in der Regel keine Gemeinderatssitzungen stattfinden. Wer sich um den Posten bewirbt, bleibt abzuwarten. Bislang hat lediglich der Stuttgarter Musikpädagoge Ulrich Raisch seine Kandidatur angekündigt. Wolfgang Alber, zweiter stellvertretender Bürgermeister, äußert Bedauern über Dautels Weggang. Er hofft nun, dass sich einige ernsthafte Bewerber finden werden. Denn Walheim sei immer noch ein gutes Sprungbrett für junge Kandidaten. „Wir schauen, was sich von allein tut, doch parallel dazu wird sich der Gemeinderat auch Gedanken machen und eventuell auf geeignete Leute zugehen“, wollen es Alber und seine Ratskollegen nicht riskieren, dass nur die üblichen Dauerkandidaten antreten.

Für die Walheimer bedeutet die nun anstehende Bürgermeisterwahl, dass sie innerhalb weniger Wochen zweimal zur Wahlurne gehen müssen. Denn am 10. Juni findet der Bürgerentscheid zur Lärmschutzwand an der Bahnlinie statt. Beide Wahltermine unter einen Hut zu bringen, ist nicht möglich. Der Bürgerentscheid kann wegen Fristenablauf kaum weiter hinausgeschoben werden. „Und für die Bürgermeisterwahl wollen wir eine möglichst lange Bewerbungsfrist“, hofft Alber so auf mehr geeignete Bewerber.

Albrecht Dautel ist nicht nur Bürgermeister, sondern hat momentan auch die Geschäftsführung für das interkommunale Steillagenprogramm und das Regionalmanagement Steillagen. „Da das interkommunale Steillagenprogramm nur Kommunen aus dem Einzugsgebiet der Felsengartenkellerei betrifft, werde ich diese Aufgabe abgeben“, erzählt Dautel. Man müsse im Kollegenkreis besprechen, ob die Geschäftsstelle in Walheim bleiben soll und somit interimsweise etwa vom Kämmerer übernommen werde. Vielleicht wolle sie aber auch einer der anderen Bürgermeister übernehmen.

Auch über die Geschäftsführung des Regionalmanagements muss beraten werden. Sie könnte Dautel aber theoretisch beibehalten, da auch Bönnigheim an diesem Projekt beteiligt ist.

Beate Volmari
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