Bürgermeisterwahl
Asperg | 06. September 2017

Drei Kandidaten und 10 428 Wahlberechtigte

Genau 10 428 Aspergerinnen und Asperger sind am 24. September dazu aufgerufen, ihren neuen Bürgermeister zu wählen. Damit gibt es bei der Schulteswahl 1401 Wahlberechtigte mehr als bei den am selben Tag stattfindenden Bundestagswahlen. Der Grund: Während den Bundestag nur volljährige Deutsche wählen dürfen, können bei Kommunal- und Bürgermeisterwahlen auch 16- und 17-Jährige mit abstimmen. Außerdem sind auch die in Asperg lebenden EU-Bürger wahlberechtigt.

Während bei der Bundestagswahl jeder Wähler zwei Stimmen zu vergeben hat, darf bei der Bürgermeisterwahl nur ein Kreuzchen auf dem Stimmzettel gemacht werden. Und bei der Suche des Nachfolgers von Ulrich Storer, der den Chefsessel im Rathaus nach 24 Jahren aus freien Stücken frei macht, stehen am 24. September auch nur drei Kandidaten auf den Stimmzetteln.

Ganz oben rangiert Christian Eiberger, derzeit Kämmerer in Ingersheim. Der 35-jährige Diplom-Verwaltungswirt ist verheiratet, Vater zweier Söhne und parteilos. Er hat zuvor in den Rathäusern von Sigmaringen und Möglingen Verwaltungserfahrung gesammelt.

Ebenfalls parteilos ist Marc Thomas Bauer, Technischer Diplom-Kaufmann aus Sersheim. Der 40-Jährige war dort allerdings örtlicher CDU-Chef, bevor er sein Parteibuch abgab, um in seiner Heimatstadt Asperg ohne parteipolitische Bindung antreten zu können. Auch Bauer ist verheiratet und hat einen Sohn.

Der dritte Kandidat, Ulrich Raisch, ist schon 32 Mal bei Schulteswahlen angetreten, etwa in Aspergs Nachbarorten Tamm, Möglingen oder Markgröningen. Dabei scheiterte der 56-jährige Pädagoge und Musiker mit CDU-Parteibuch ebenso wie mit seinen Versuchen, von seiner Partei als Kandidat um einen Sitz in einem Parlament nominiert zu werden.

Orientierungs- und Entscheidungshilfe bei der Wahl bietet die Ludwigsburger Kreiszeitung bei „Mittendrin in Asperg“: Am kommenden Freitag, 8. September, 19 Uhr, stellen sich Bauer und Eiberger in der Stadthalle bei einer Podiumsdiskussion den Fragen von LKZ-Redakteuren und Publikum. Nicht auf dem Podium ist an diesem Abend Raisch: Er tritt bei einem Musikwettbewerb in Österreich an.

Steffen Pross
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