Kreisverkehr
Bietigheim-Bissingen | 17. Juli 2018

Ein Mini-Kreisel, der vielen zu groß ist

Anwohner in Metterzimmern protestieren mit Unterschriften gegen das Bauwerk mit vielen LED-Leuchten

Die Kreisel-Baustelle in Metterzimmern verärgert derzeit viele Anwohner.Foto: Alfred Drossel
Die Kreisel-Baustelle in Metterzimmern verärgert derzeit viele Anwohner.Foto: Alfred Drossel

An der Kreuzung Kleinsachsenheimer/Beethovenstraße/Haslacher Weg in Metterzimmern wird derzeit ein Verkehrskreisel gebaut, der auch das Neubaugebiet „Haslacher Weg“ anschließen soll. Mit der Dimension des Bauwerks sind die Anwohner nicht einverstanden und haben Unterschriften gesammelt.

Gebaut wird ein sogenannter Mini-Kreisel, dennoch werde er, wie Bernhard Läpple betont, auf der relativ kleinen Fläche wie ein großer ausgebaut. An jeder der vier Zufahrten zum Kreisverkehr wird ein Zebrastreifen eingezeichnet und jeweils zwei sechs Meter hohe LED-Leuchten, also 8 Stück, installiert. Zusätzlich wird der Kreisverkehr noch mit zwei acht Meter hohen LED-Leuchten erhellt – für eine Fläche von etwa 150 Quadratmetern. Zudem würden entlang der Kleinsachsenheimer Straße noch weitere acht Meter hohe LED-Leuchten aufgestellt.

Die Anwohner der Beethoven- und Kleinsachsenheimer Straße haben nun gegen diese übermäßige Beleuchtung – die nicht nur unschön aussehe, sondern vor allem auch die Wohnungen, Balkone und Terrassen extrem ausleuchte – mit Unterschriften bei den Stadtwerken protestiert. Als einen Schildbürgerstreich sehen die Anwohner auch die Maßnahme, dass vor der Garagenausfahrt Haus Nummer 33 ein Zebrastreifen gebaut werde. Nach Angaben von Bernhard Läpple seien die Anwohner über diese Baumaßnahmen vorab nicht informiert worden.

Mit der Antwort von der Stadt, dass die Maßnahmen Pflicht seien, sind die Anwohner nicht einverstanden. Und führen dagegen Beispiele aus anderen Städten an: In Sachsenheim bei Rewe und Buch bei Vögele seien die Kreisverkehre längst nicht mit diesem Aufwand ausgestattet. „Selbst wenn dies Pflicht wäre, verlangen wir als unmittelbar Betroffene , dass entsprechende sinnvolle Maßnahmen zur Reduzierung getroffen werden“, sagt Bernhard Läpple.

von alfred drossel
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