Ludwigsburg | 13. November 2017

Gelungene Premiere für den Kreativmarkt

In einen Treffpunkt für alle, die sich für Kunsthandwerk interessieren, hat sich gestern die Schlösslesfeldbibliothek verwandelt.

Silke Greiner verpackt Windlichter in dekorative Hüllen aus Filz.Foto: Karin Rebstock
Silke Greiner verpackt Windlichter in dekorative Hüllen aus Filz.Foto: Karin Rebstock

Zum ersten Mal hat dort ein Hoby-Künstler-Markt stattgefunden. 13 Kreative haben dort das verkauft, was sie in ihrer Freizeit herstellen. Zu bestaunen waren Bilder, Gefilztes, Genähtes, Gesticktes und Gestricktes.

Organisiert hat dieses Event der Förderverein der Schlösslesfeldbibliothek. „Wir sind richtig glücklich“, zeigte sich Cheforganisatorin Etelka Krinke mit der Premiere mehr als zufrieden. Eine Wiederholung im nächsten Jahr ist so gut wie sicher. „Wir sind angesprochen worden, ob wir diesen Hobbymarkt nicht organisieren wollen“, erzählte Etelka Krinke, Schriftführern des Fördervereins. Fand der Hobby-Künstler-Markt viele Jahre lang in der Schlösslesfeldschule statt, so wanderte er anschließend in den Frisiersalon Artifex. Gestern sorgte er in den Räumen der Bibliothek für Kommen, Gehen und Bleiben.

Denn zur Belebung der Bibliothek beizutragen ist ein Ziel, das der Förderverein verfolgt. Deren Vorsitzender Armin Dunz und der zweite Stellvertreter Marc Bischoff ließen es sich nicht nehmen, alkoholfreien Punsch zu kredenzen und den selbst gebackenen Kuchen zu verteilen.

Die Bilder von Marlies Heinzler springen ins Auge. Das liegt an den kräftigen Farben ihrem schwungvollen Pinselstrich, aber auch an den Motiven. „Witzig sollen diese sein und der Anblick gute Laune machen“, so die Malerin aus Ludwigsburg. Die Natur scheint ihre größte Inspirationsquelle zu sein. Ob Klatschmohn und Rosen, Frösche und Eichhörnchen oder stimmungsvolle Stillleben. Der Anblick ihre Ölbilder hinterlässt jedenfalls Eindruck.

Die Druckgrafiken von Elke Kohl bildeten einen Kontrast dazu. Die Exponate wirkten dagegen weitaus filigraner und zurückhaltender. Bücher sind nicht nur zum Lesen da. Katharina Weber, Mitarbeiterin der Stadtbibliothek, verwandelt Bücher in Kunstobjekte. Das macht sie seit etwa einem Jahr, wie sie im Gespräch verriet.

Viele Facetten hat die Kreativität von Elke Jarosch aus Ludwigsburg, die sogar ein eigenes Label hat. Unter dem Namen Stoff-Kunst-Stücke strickt sie niedliche Babysöckchen, bestickt Tischdecken, häkelt Ketten, zieht Perlen auf und näht Mäppchen aus wunderschönen Stoffen. Einen weiteren Schwerpunkt ihres kreativen Schaffens bildet Patchwork. Silke Greiner hat sich auf das Filzen spezialisiert. Sie verpasst Windlichtern kuschelige Hüllen, die mit schönen Motiven versehen sind. Jedes Teil ist ein Unikat. „Die Arbeitszeit darf man nicht rechnen“, wies die Ludwigsburgerin darauf hin, dass sie wie die anderen Teilnehmerinnen eine echte Hobbykünstlerin ist.

Ob Stoffschachteln, individuell gestaltete Karten und immer wieder Gehäkeltes und Gestricktes – die selbstgefertigten schönen Dinge kamen bei den zahlreichen Besuchern jedenfalls gut an.

von marion blum
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