Schulen und Kitas
‚Ludwigsburg | 21. August 2017

Investitionen von mehr als 26 Millionen Euro

Von Sommerpause ist auf den Baustellen in der Stadt keine Spur, über 26 Millionen Euro werden derzeit für Bildung und Betreuung in Oßweil, Neckarweihingen, im Schlösslesfeld und in der Weststadt investiert. Weiter steigende Kinderzahlen machen die Neubauten und Sanierungen dringend notwendig.

15,3 Millionen Euro werden in die August-Lämmle-Schule in Oßweil investiert. Zum Projekt gehören Sanierungen des Gebäudebestands sowie ein Neubautrakt mit Mensa beziehungsweise Aula. Fertigstellung soll im Septeber 2020 sein.
15,3 Millionen Euro werden in die August-Lämmle-Schule in Oßweil investiert. Zum Projekt gehören Sanierungen des Gebäudebestands sowie ein Neubautrakt mit Mensa beziehungsweise Aula. Fertigstellung soll im Septeber 2020 sein.
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1,6 Millionen Euro kostet ein Neubau in leimfreier Massivholzbauweise auf dem Areal der Schlößlesfeldschule. Auch der Innenbereich ist in Holzoptik gehalten. Fertigstellung des neuen Traktes mit fünf Klassenzimmern und Betreuungsräumen ist im Oktober.
1,6 Millionen Euro kostet ein Neubau in leimfreier Massivholzbauweise auf dem Areal der Schlößlesfeldschule. Auch der Innenbereich ist in Holzoptik gehalten. Fertigstellung des neuen Traktes mit fünf Klassenzimmern und Betreuungsräumen ist im Oktober.
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1,2 Millionen Euro werden für den Anbau mit vier zusätzlichen Klasseenzimmern in Holzrahmenbauweise an der Friedensschule ausgegeben. Dadurch gibt es freie Raumkapazitäten für Mittagessen und Schulkindbetreuung. Bezug ist im Oktober.
1,2 Millionen Euro werden für den Anbau mit vier zusätzlichen Klasseenzimmern in Holzrahmenbauweise an der Friedensschule ausgegeben. Dadurch gibt es freie Raumkapazitäten für Mittagessen und Schulkindbetreuung. Bezug ist im Oktober.
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8,3 Millionen Euro kostet das neue Kinder- und Familienzentrum in Neckarweihingen, für das die alte Schule komplett saniert wird. Außerdem entsteht ein Neubau im hinteren Bereich mit bereits erstelltem Spielplatz. Bezug ist im September 2018.
8,3 Millionen Euro kostet das neue Kinder- und Familienzentrum in Neckarweihingen, für das die alte Schule komplett saniert wird. Außerdem entsteht ein Neubau im hinteren Bereich mit bereits erstelltem Spielplatz. Bezug ist im September 2018.
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So überzeugten sich jüngst der Erste Bürgermeister Konrad Seigfried, Baubürgermeister Michael Ilk und die Leiterin des Fachbereichs Bildung und Familie, Renate Schmetz, vom Stand der Arbeiten an den verschiedenen Baustellen. Während in Oßweil und Neckarweihingen unter anderem eine umfassende Bestandssanierung gemacht wird, setzt die Stadt laut der Abteilungsleiterin des Fachbereichs Hochbau und Gebäude, Gabriele Barnert im Schlösslesfeld und in der Weststadt auf Neubauten in Holzbauweise.

Die Projekte im Einzelnen:

Oßweil: Mehr als 15 Millionen Euro investiert die Stadt in die August-Lämmle-Schule, die aufgrund steigender Schülerzahlen an ihre Kapazitätsgrenze gelangt ist und außerdem Räume für die Schulkindbetreuung braucht.

Bisher bestand die Grundschule aus zwei durch einen überdachten Gang verbundene Baukörper: Zum einen ist da der Altbau aus dem Jahre 1909 und zum anderen ein zweckmäßiger Trakt aus dem Jahre 1953. Die große Baugrube zeigt bereits, dass anstelle des Verbindungsganges nun ein Neubau entsteht, wo künftig ein Klassenzimmer, Betreuungsräume sowie die Mensa beziehungsweise Aula untergebracht sind. Dort können dann auch Veranstaltungen des Stadtteils mit bis zu 300 Besuchern stattfinden. Der sanierte Altbau beherbergt künftig Rektorat, Sekretariat, Lehrerzimmer, Personalraum und zwei Klassenzimmer.

Dort laufen die Arbeiten auf Hochtouren, in einem zweiten Bauabschnitt ist die vor allem energetische Teilsanierung des Traktes aus den 50er Jahren vorgesehen. Das im April gestartete Gesamtvorhaben soll im September 2020 fertig sein.

Neckarweihingen: In der Neuen Straße entsteht ein Kinder- und Familienzentrum, das Altes und Neues auf interessante Weise verbindet. Hier wird nämlich das denkmalgeschützte alte Schulhaus aus dem Jahre 1901 mit seinem stabilen Ziegelmauerwerk saniert und durch einen Neubau im hinteren Bereich ergänzt, einen zweigeschossigen Glasbau. Der historische Haupteingang der alten Schule wird dabei wieder revitalisiert.

Der Charme des Altbaus spiegelt sich dabei auch im Neubau wieder, denn er erhält ebenfalls in Anlehnung an das historische Haupthaus eine Klinkerfassade. Ob Alt- oder Neubau, die Räume sind großzügig gestaltet, und es gibt auch wie in Kinder- und Familienzentren üblich Bereiche für Bewegung, Begegnung und Beratung. Überzeugend sind die großzügig gestalteten Spielflure und der Innenhof. Im angrenzenden Grünbereich stehen bereits die hölzernen Spielgeräte mit Baumhauscharakter. Naturstein und Grasflächen sollen den interessanten Gebäudekomplex umgeben, die Kosten für das Projekt betragen 8,3 Millionen Euro, ab September 2018 ist hier Platz für rund 90 Kinder vom Krippen- bis ins Vorschulalter. Um die steigende Nachfrage nach Betreuungsplätzen zu decken, wird die bestehende Einrichtung im Häslenweg weiter betrieben.

Schlößlesfeld: Ein interessanter Neubau wurde auf dem Areal der Schlößlesfeldschule erstellt, die Innenarbeiten laufen auf Hochtouren, im Oktober soll der Neubau bezugsfertig sein. Auch hier musste aufgrund steigender Schülerzahlen gehandelt werden, es sind fünf zusätzliche Klassenzimmer sowie Bereiche für die Schulkindbetreuung entstanden.

Das Besondere hier ist die leimfreie Massivholzbauweise, die nicht nur nachhaltig ist, sondern Wärme und Behaglichkeit vermittelt. Außerdem ist eine Umnutzung jederzeit möglich. Die Stadt investiert in den Flachdachbau über 1,6 Millionen Euro. Der Vorteil hier: Holzbauweise ist schnell zu realisieren, und es gibt voraussichtlich einen Zuschuss von maximal 450 000 Euro, den es für Provisorien nicht geben würde.

Weststadt: Ein Anbau in Holzrahmenbauweise wurde an der Friedensschule realisiert. Dieses 1,2 Millionen-Euro-Projekt soll im Oktober fertiggestellt sein. Im Bestandsgebäude werden aufgrund der steigenden Nachfrage vier Räume für Schulkindbetreuung und Mittagessen umgestaltet, bisher stand für diese Angebote lediglich ein Raum zur Verfügung. Im Neubau entstehen deshalb vier zusätzliche Klassenzimmer.

Der Anbau fügt sich dabei harmonisch in das Schulgelände ein, und die Stadt erhält hier voraussichtlich einen Zuschuss von 290 000 Euro, was bei provisorischen Lösungen nicht möglich gewesen wäre.

Angelika Baumeister
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