Ludwigsburg | 16. Januar 2016

Jugend fragt: Erstwähler treffen auf Politiker

Speed-Dating, Videoumfrage und Gang in die Wahlkabine – Diskussionen und Gespräche in lockerer Atmosphäre

Bei der Bundestagswahl 2013 ist „Jugend fragt“ bei vielen Schülern auf großes Interesse gestoßen. Archivfoto: Holm Wolschendorf
Bei der Bundestagswahl 2013 ist „Jugend fragt“ bei vielen Schülern auf großes Interesse gestoßen. Archivfoto: Holm Wolschendorf

Politik? Wahlkampf? Langweilig? Stopp! Am Dienstag, 2. Februar, gibt es in den Räumen der Ludwigsburger Kreiszeitung eine ganz besondere Politikveranstaltung für Erstwähler. Unter dem Motto „Jugend fragt“ können sich Schüler mit den Kandidaten der Wahlkreise Ludwigsburg, Vaihingen und Bietigheim-Bissingen unterhalten, Fragen stellen und diskutieren. Dabei muss es nicht nur um Themen zur Landtagswahl am 13. März gehen: Wie wird man Politiker? Was dürfen Politiker entscheiden? Politisch Gegner, privat Freunde – geht das? Im hektischen Trubel des Wahlkampfes bietet „Jugend fragt“ die Gelegenheit, die Volksvertreter kennenzulernen.

Bei einem Speed-Dating können die Jugendlichen mit jedem Kandidaten sprechen. Es bleibt für die Politiker nur kurz Zeit, um Sympathien zu gewinnen und die Ideen ihrer Partei überzeugend rüberzubringen. Denn nach etwa fünf Minuten wird gewechselt, so dass jeder Teilnehmer jeden Kandidaten kennenlernt.

Nebenbei gibt es unterschiedliche multimediale Infostationen, eine Podiumsdiskussion und weitere Programmpunkte. Zum Beispiel werden knifflige Quizfragen auf Tablets beantwortet, Statements auf Video aufgenommen und bunte Plakate gestaltet. Die Teilnehmer dürfen ihrer Fantasie freien Lauf lassen: Die Meinung in einen Rap verpacken oder mit einer Karikatur zeigen, was an Politik richtig nervt – alles ist erlaubt.

Etwas Mut ist von Vorteil, vor allem, wenn immer im Wechsel einer der Kandidaten auf die Bühne gebeten wird und dort nicht nur den Fragen eines Moderators, sondern auch einer Diskussion mit dem Publikum standhalten muss. Am Ende des Vormittags bewerten die Erstwähler knallhart: Alle Teilnehmer stimmen in der LKZ-Wahlkabine für ihren Favoriten ab. Außerdem wird dem Politiker, der sich am wenigsten in Floskeln und ausschweifende Antworten flüchtet, der Anti-Schwafel-Award verlieren. Entscheiden dürfen das natürlich die anwesenden Erstwähler. Mit dabei sind Klaus Herrmann (Ludwigsburg, CDU), Claus Schmiedel (Ludwigsburg, SPD), Stefanie Knecht (Ludwigsburg, FDP), Konrad Epple (Vaihingen, CDU), Egon Beck (Vaihingen, SPD), Markus Rösler (Vaihingen, Grüne), Roland Zitzmann (Vaihingen, FDP), Fabian Gramling (Bietigheim-Bissingen, CDU), Daniel Renkonen (Bietigheim-Bissingen, Grüne), Dieter Baumgärtner (Bietigheim-Bissingen, FDP).

Interesse? Dann sprecht mit euren Freunden und Lehrern darüber und meldet euch unter www.lkz.de/jugend-fragt schnell an. Die Veranstaltung zur Landtagswahl ist die zweite Auflage von „Jugend fragt“. Bereits zur Bundestagswahl 2013 richtete die Ludwigsburger Kreiszeitung die Informationsrunde für Erstwähler aus.

Info: „Jugend fragt“ am 2. Februar von 10 bis 12 Uhr bei der Ludwigsburger Kreiszeitung. Mitmachen dürfen alle Schüler, die am Wahltag 18 Jahre alt sind. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deshalb ist eine schnelle Anmeldung unter www.lkz.de/jugend-fragt nötig.

Marco Jaisle
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