Markgröningen
Markgröningen | 30. August 2017

Schäferlauf für Polizei ohne größere Probleme

Die Sicherheitsbehörden haben nach Abschluss des Markgröninger Schäferlaufs ein positives Fazit gezogen. Wie in den vergangenen Jahren sei die Veranstaltung „insgesamt ruhig und ohne größere Probleme verlaufen“, so die Polizei in einer Mitteilung am Dienstag. Rund 60 Polizeibeamte des Polizeireviers Vaihingen/Enz leisteten von Freitag bis Dienstagfrüh 500 Einsatzstunden.

Foto: Ramona Theiss
Foto: Ramona Theiss

„Sehr erfreulich ist für uns, dass wir nur in einem Fall einen stark angetrunkenen Minderjährigen in Gewahrsam nehmen mussten. Auch bei den Sperrzeitkontrollen mussten die Kollegen nur in einem Fall am frühen Samstagmorgen auf die Einhaltung der Auflagen hinweisen“, sagte dazu der zuständige Vaihinger Revierleiter Diethelm Beier.

Auf seiner Einsatzliste finden sich elf Anzeigen wegen verschiedener Straftaten. Darunter sind laut Polizei drei einfache Körperverletzungen und ein Fall von gefährlicher Körperverletzung. Zwei 19 und 20 Jahre alte Männer hatten am Samstag gegen 22.50 Uhr am Ostertor mit einer Softairwaffe auf Festteilnehmer geschossen und dabei zwei Jugendliche leicht verletzt. Die Tatverdächtigen wurden von der Polizei vorläufig festgenommen und die Softair-Waffe beschlagnahmt. Daneben sei es zu diversen Ruhestörungen, einer Beleidigung gegen Polizeibeamte sowie zu drei Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz gekommen. Zudem wurden laut Polizei insgesamt 38 verkehrsbehindernd abgestellte Fahrzeuge durch einen Abschleppdienst entfernt. Weitere 34 Falschparker müssen ein Verwarnungsgeld bezahlen.

Auch die Stadtverwaltung hatte sich schon während des Festes zufrieden gezeigt, das neue Sicherheitskonzept habe bestanden. Nach dem Terroranschlag von Barcelona habe man entschieden, Fahrzeuge als Schutz vor einem möglichen Angriff mit einem Lastwagen entsprechend an den Zufahrten zu positionieren, so Ordnungsamtsleiter Frank Blessing.

Etwas mehr Einsätze als im Vorjahr gab es für das Rote Kreuz. Einsatzleiter Jörg Hoppe berichtet von 112 Versorgungen und 14 Transporten in ein Krankenhaus. „Es war für ein solches Fest aber dennoch ein geringes Aufkommen“, so seine Einschätzung.

Der Schäferlauf endete am Montagabend mit einem großen Feuerwerk. (jsw)

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