Wein
Großbottwar | 07. August 2017

Singen und Summen im Weinberg

Die Neuauflage des „Klingenden Weinbergs“ der Bottwartaler Winzer lockt zahlreiche Besucher auf den Wunnenstein.

An vier Stationen kann man einen Zwischenstopp einlegen und der Musik lauschen.Fotos: Oliver Bürkle
An vier Stationen kann man einen Zwischenstopp einlegen und der Musik lauschen.Fotos: Oliver Bürkle

Mit dem „Klingenden Weinberg“ haben die Bottwartaler Winzer im vergangenen Jahr ein neues Veranstaltungsformat ins Leben gerufen. Die Besucher schlendern auf einem knapp zwei Kilometer Rundweg durch den Weinberg, legen an vier Stationen einen Zwischenstopp ein und werden dabei von verschiedenen Musikern und Bands unterhalten. Zudem wird das Publikum an jeder Station mit kulinarischen Köstlichkeiten und natürlich den Weinen der Bottwartaler Winzer versorgt. Die Jungwinzer mixen Cocktails in ihrem neuen Wagen auf dem Parkplatz, der zugleich Start und Ziel des Rundwegs ist.

Bei der Premiere stieß das Singen und Summen im Weinberg auf reges Interesse, der „Klingende Weinberg“ ist zu einem festen Bestandteil des Jahreskalenders der Bottwartaler Winzer geworden. „Die Kombination von Feiern in geselliger Runde und Musik inmitten der Natur ist eine einmalige Geschichte“, sagt Albert Schlipf, einer der „Geburtshelfer“ des „Klingenden Weinbergs“. Er hat das Konzept bewusst als Pendant zu der Erfolgsveranstaltung „Berg in Flammen“ der Bottwartaler Winzer ausgetüftelt.

Am Samstagabend lockt auch die zweite Auflage zahlreiche Besucher auf den Wunnenstein. Das Wetter spielt mit, die Sonne strahlt, die Temperaturen im Weinberg sind angenehm und nicht zu warm, es bleibt trocken – ideale Voraussetzungen für eine feuchtfröhliche Weinwanderung in idyllischem Ambiente.

Der Abend läuft fast genauso ab wie die Premiere. Nach dem erfolgreichen Auftakt haben Schlipf und die zehn Mitglieder des Organisationsteams keinen Anlass zu größeren Veränderungen gesehen. Nur eine Gruppe, die im vergangenen Jahr volkstümliche Musik zum Besten gegeben hat, ist nicht mehr mit von der Partie, stattdessen musizieren zwei Straßenmusiker mit Klarinette und Kontrabass.

Neu ist auch ein chinesischer Koch, der seinen Gästen an einer Station fernöstliche Wok-Spezialitäten serviert. Da die Bottwartaler Winzer über ein breites Sortiment verfügen, lässt sich praktisch zu jeder Speise der passende Wein finden. Die chinesische Kost vertrage sich mit einem halbtrockenen Riesling oder einem Cuvée aus Spätburgunder und Schwarzriesling, empfiehlt Schlipf.

Erika Rittberger und Ilona Haag sind zu Fuß aus Beilstein zum „Klingenden Weinberg“ gekommen. Nachdem sie die etwa vier Kilometer lange Strecke zurückgelegt haben, lassen sich die beiden Beilsteinerinnen zum Einstieg erst einmal einen Sekt ausschenken und stoßen an. „Wir waren auch schon im vergangenen Jahr hier“, erzählen sie. „Es hat uns sehr gut gefallen. Die Atmosphäre, die Musik und die tolle Aussicht sind einfach schön. Und man trifft hier natürlich auch viele Bekannte.“

Frank Klein
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