Stadtflohmarkt
Besigheim | 14. Juni 2018

Tausende Besucher werden am Sonntag erwartet

Der Besigheimer Stadtflohmarkt ist längst weit über die Kreisgrenzen Anziehungspunkt für Händler und Kunden. Insgesamt 300 Aussteller wollen an diesem Sonntag ihre Waren anbieten. Die Organisatoren erwarten 15 000 bis 20 000 Besucher in der Altstadt.

Antiquitäten, Kitsch, Kurioses und Nützliches gibt es auf dem Stadtflohmarkt. Archivfotos: Alfred Drossel
Antiquitäten, Kitsch, Kurioses und Nützliches gibt es auf dem Stadtflohmarkt. Archivfotos: Alfred Drossel

Die Stände für den Stadtflohmarkt sind seit Mitte Mai ausgebucht, doch noch immer melden sich jeden Tag rund 15 Händler. „Ihnen müssen wir eine Absage erteilen. Mit 300 Ausstellern ist unsere Kapazität ausgeschöpft. Mehr geht nicht, wenn wir das besondere Flair und die Qualität erhalten wollen“, sagt Claude Hoffmann, der den Stadtflohmarkt gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Tanja Land auf die Beine stellt.

Zum 13. Mal findet diesen Sonntag, 17. Juni, von 6 bis 18 Uhr der Stadtflohmarkt statt, der sich durch die Altstadt und über die Enzbrücke bis zu den Enzwiesen zieht. So entsteht eine Verkaufsmeile von rund einem Kilometer Länge. „Wegen der Straßensanierung können wir diesmal einen Teil der Kirchstraße nicht nutzen, dafür breiten wir uns mehr in den Enzwiesen aus“, erklärt der Organisator.

Rund ein Drittel der Aussteller sind Trödel- und Antiquitätenhändler, zwei Drittel verkaufen hobbymäßig. Viele sind zum wiederholten Mal dabei, doch nehmen die Organisatoren auch immer etwa 20 Prozent neue Aussteller dazu. Zu den „alten Hasen“ gehört beispielsweise der Plattenhändler in der Hauptstraße, der auf 13 Meter Standfläche rund 7000 Schallplatten anbietet. „Es bereichert unseren Flohmarkt ungemein, wenn ein solcher Fachmann dabei ist“, freut sich Claude Hoffmann.

Damit der Aufbau nicht zum Chaos führt, bekommt jeder Händler einen festen Platz zugewiesen, die Namen sind auf dem Boden eingezeichnet. Dass verschiedene Aufbauzeiten vorgegeben sind, trägt ebenfalls zum reibungslosen Ablauf bei. Das Angebot der zahlreichen Händler macht den Besigheimer Flohmarkt zu einem Paradies für Jäger und Sammler ebenso wie für Touristen und Flohmarktliebhaber, die nichts Bestimmtes suchen.

Antiquitäten und Trödel, Kitsch und Kunst, Kurioses und Nützliches – auf jeden Fall gebraucht und mehr oder weniger alt. Neuwaren sind nicht zugelassen.

„Die Popularität unseres Flohmarkts, der jetzt schon einer der größten in unserem Raum ist, wächst jedes Jahr“, hat Claude Hoffmann in den vergangenen Jahren beobachtet, dass die Besucher zunehmend auch aus dem Stuttgarter oder Heilbronner Raum anreisen. Die Besucherzahl kann er nicht genau beziffern, doch schätzt er sie auf 15 000 bis 20 000 Menschen. „Es ist mittlerweile die zweitgrößte Veranstaltung in der Stadt nach dem Winzerfest“, finden er und Tanja Land den Erfolg fantastisch. Die Organisation einer so großen Veranstaltung braucht trotz mehrjähriger Erfahrung viel Zeit. „Seit drei Monaten arbeiten wir für diesen Tag“, erklärt Hoffmann, der spätestens am Tag des Flohmarkts wieder weiß, warum er diese Arbeit auf sich nimmt: „Es ist so schön, zu sehen, wie sich Besucher und Händler freuen.“

Beate Volmari
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