Ludwigsburg | 27. Juli 2018

Zug um Zug lernen Kinder das Spiel der Könige

Im Breuningerland finden bis Samstag zum zweiten Mal die Schachtage statt – Programm für Kinder und Jugendliche – Showeinlagen

Großmeister Sebastian Siebrecht mit seinen Lehrlingen.Foto: Oliver Bürkle
Großmeister Sebastian Siebrecht mit seinen Lehrlingen.Foto: Oliver Bürkle

Früh übt sich, wer mal ein Schachgroßmeister werden will: Mit Schachtagen will das Breuningerland bei Kindern, aber auch bei Erwachsenen, die Begeisterung für dieses strategische Brettspiel wecken.

„Schach fördert die Konzentration, die Problemlösefähigkeit und die Kreativität“, zeichnete Großmeister Sebastian Siebrecht aus Essen nur einige der zahlreichen Vorteile dieses Spiels auf, das gerne auch als königlich bezeichnet wird. Seit dem Jahr 2012 organisiert er Schachtage und hat seitdem mehr als 29 400 Kinder mit Schach bekanntgemacht. „Vielleicht gelingt es uns in Ludwigsburg, die 30 000er Marke zu knacken“, sagte Siebrecht.

Zum Auftakt der mittlerweile zweiten Schachtage, die im Breuningerland stattfinden, machte er eine Gruppe aus dem Kindergarten Grünbühl-Sonnenberg mit den Grundzügen des Schach vertraut. „Wer von euch hat schon mal Schach gespielt?“, wollte Sebastian Siebrecht von den Kids wissen. Und schon streckten drei Kinder ihre Hände in die Höhe. „Ich habe schon mit meiner Oma und meinem Opa gespielt“, verkündete einer der Knirpse stolz.

Das Schachbrett, so erfuhren die kleinen Zuhörer, sei wie eine Ritterburg aufgebaut: Ganz außen stehen die Türme, in der Mitte befinden sich der König und die Dame. Die sind wiederum von den Läufern sowie Springern umgeben. Vor ihnen stehen die Bauern. Acht mal acht Felder sind 64, von denen die Hälfte weiß und die andere Hälfte schwarz ist. Siebrecht erklärte auch, wie die einzelnen Spielfiguren bewegt werden, bevor die Kinder das Gehörte umsetzten.

Auch Oberbürgermeister Werner Spec nahm an einem der Schachbretter Platz. Er ist Schirmherr der Veranstaltung und hat als Jugendlicher das Schachspielen gelernt. „Mittlerweile fehlt mir dafür jedoch die Zeit“, so der OB. Leichtes Spiel hatte deshalb sein Gegenspieler Branko Vrabac, Vorstandsmitglied beim Schachclub Ludwigsburg. Centermanager Jan Tangerding schaute zu. „Ich kann nicht spielen“, sagte er.

Das kann sich ändern: Bis zum kommenden Samstag, 28. Juli, sind die 15 Tische im Breuningerland aufgebaut. Jeden Tag von 10 bis 20 Uhr wird ein unterhaltsames Programm geboten. Von 10 bis 15 Uhr findet im Einkaufszentrum lebendiger Schachunterricht statt. Danach ist Showtime angesagt: Die Bundesligaspielerinnen Hanna Marie Klek und Emily Rosmait sowie Sebastian Siebrecht sorgen mit Simultanschach und Showwettkämpfen für Unterhaltung. Bei den Blitzturnieren, dem Universitätscup und den Qualifikationsturnieren zum Center-Cup, der am Samstag ausgespielt wird, sind Preise zu gewinnen. Vor Ort sind Mitglieder des Schachclubs Ludwigsburg und des Württembergischen Schachverbandes.

von marion blum
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