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Aufgelesen

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Ludwigsburg. Der Innenhof des Residenzschlosses ist wie gemacht für Open-Air-Konzerte an warmen Sommerabenden. Dieser Meinung sind auch in diesem Jahr Tausende Besucher, die die Atmosphäre genossen haben. Die Fahrer der Lastwagen, die das Material für die Bühne und die Lautsprecher herankarren müssen, sind da anderer Meinung. Sie wünschen sich wohl jedes Jahr, dass Herzog Eberhard Ludwig anno 1704 noch etwas großzügiger hätte planen lassen. Zumindest, wenn es um die Torbögen geht. Denn die waren vielleicht für die Kutschen von damals komfortabel. Den Fahrern der 40-Tonner treiben sie aber die Schweißperlen auf die Stirn. Im Schneckentempo, zentimeterweise und mit der Unterstützung von winkenden und rufenden Einweisern tasten sich die Fahrer vorwärts, damit an der barocken Fassade alles unversehrt bleibt.

Ob das immer klappt? Sie können ja mal nachschauen gehen. Zumindest ist bisher kein Brummi im barocken Bogen steckengeblieben.

Reichlich Hitze hat es in der vergangenen Woche gegeben. Wohl dem, der in einem angenehm klimatisierten Büro die besonders heißen Mittagsstunden verbringen konnte. Doch offenbar waren damit nicht alle Menschen gleichermaßen gesegnet. Manch einer ist auf der Suche nach etwas Abkühlung ungewöhnliche Wege gegangen. Anders lässt es sich wohl kaum erklären, wie ein Bürostuhl im Brunnen auf dem Marktplatz landen konnte.... Da die große Hitze jetzt vorbei ist, sind solche drastischen Abkühlungsmaßnahmen nicht mehr nötig. Also lieber Bürostuhl-bei-Hitze-in-den-Brunnen-Bringer: „Wenn du wieder einen kühlen Kopf hast, kannst du deinen Stuhl jetzt rausholen. Hübsch sieht das nämlich nicht aus!“ (sts) Fotos: S. Bajorat

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