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Beim Schillerplatz ist die wohl größte Baugrube der Stadt

Tiefer Blick in die Baugrube an der Schillerstraße: Neben ihrem Bankenstandort baut hier die Kreissparkasse. Foto:map
Tiefer Blick in die Baugrube an der Schillerstraße: Neben ihrem Bankenstandort baut hier die Kreissparkasse. Foto: map

Ludwigsburg. Die größte Schneise der Stadt ist in den vergangenen Monaten in der Weststadt entstanden: eine breite Trasse für die Westrandstraße, ausgebaggert im Hang von der Autobahnauffahrt Ludwigsburg-Süd hinauf in Richtung Gewerbegebiet und Möglingen. Die wohl größte Grube der Stadt liegt in der Innenstadt, genauer: in der Schillerstraße, wo die Kreissparkasse baut.

Hinter einer Absperrung, den meisten Blicken der Passanten verborgen, liegt diese Baugrube und bietet ein imposantes Bild. Sie ist nach Auskunft der Kreissparkasse fast 16,5 Meter tief, wird von einer wasserdichten Bohrpfahlwand gehalten und bietet Raum für vier Untergeschosse. Entstehen werden hier ein Technikgeschoss und drei Ebenen einer öffentlichen Tiefgarage. Mit den neuen Stellplätzen erhofft sich die Stadt den Spielraum, um den nahegelegenen Arsenalplatz ganz oder teilweise vom Parkplatz in einen begrünten öffentlichen Platz zu verwandeln.

Über den vier Untergeschossen und dem Erdgeschoss plant die Kreissparkasse noch fünf Obergeschosse. Für das Erdgeschoss sind Handels- und Gewerbeflächen vorgesehen. Darüber folgen drei Bürogeschosse und zwei Geschosse, in denen Wohnungen entstehen werden. Die Gesamtheit der so entstehenden neuen Flächen werde man vermieten, heißt es bei der Kreissparkasse.

Wenn alles wie geplant läuft, soll der Neubau samt Tiefgarage in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 fertig sein.

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