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Verkehr

Blitzer bringen der Stadt fast eine Million Euro ein

Erst kürzlich hat die Ludwigsburger Stadtverwaltung in der Frankfurter Straße in Eglosheim einen neuen Blitzer installiert (wir berichteten). Damit ist die Zahl der stationären Geschwindigkeitsmessanlagen im Stadtgebiet auf 15 gestiegen.

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Erwischt! Dieser Autofahrer wird zur Kasse gebeten. Übers Jahr gesehen bringt das den Städten eine Menge Geld ein. Foto: Fotolia

Ludwigsburg. Die Frankfurter Straße zählt zu den am stärksten frequentierten Straßen in Ludwigsburg. In den Abendstunden wird hier, auf der vierspurigen B 27, gerne mal etwas mehr Gas gegeben. Die Eglosheimer haben sich darüber schon lange geärgert und waren immer wieder bei der Stadtverwaltung vorstellig geworden. Der Wunsch nach einem Blitzer stand schon lange ganz oben auf ihrer Liste.

Die Eglosheimer freuen sich nun über den neuen Blitzer und etwas mehr Disziplin auf der Frankfurter Straße. Für die Stadtverwaltung ist so eine Geschwindigkeitsmessanlage nicht allein eine teure Investition, sondern auch ein gutes Geschäft. Im vergangenen Jahr spülten stationäre und mobile Geschwindigkeitsmessgeräte insgesamt 890 500 Euro in die Stadtkasse, teilt die Pressestelle der Stadt auf Anfrage mit.

Im Ludwigsburger Stadtgebiet gibt es insgesamt 21 stationäre Anlagen. Davon sind 13 Blitzer, fünf Rotlichtüberwachungsanlagen, zwei Kombianlagen (Rotlicht und Geschwindigkeit) sowie eine Busspurüberwachung. Hinzu kommen zwei mobile Geschwindigkeitsmessanlagen. Welcher Blitzer für die Stadt am einträglichsten ist, vermag die Verwaltung allerdings nicht zu sagen. Eine solche Aufschlüsselung gebe es nicht. „Aber da, wo ein Blitzer neu ist, blitzt es aller Erfahrung nach zunächst am häufigsten“, so Susanne Jenne von der Pressestelle der Stadt.

Nicht allein die Tempokontrolle bringt Ludwigsburg bares Geld ein. Auch die Kontrolle des ruhenden Verkehrs zahlt sich aus. 2017 wurden 837 000 Euro durch Knöllchen eingenommen.