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Afrika-Cup

Burkina Faso gewinnt

Fußballturnier im Rahmen der Afrikatage in der Alleenhalle im Zeichen des Miteinanders

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Ein Grünbühler Kicker (weißes Trikot) im Zweikampf mit einem Spieler aus dem Senegal. Foto: Oliver Bürkle

Ludwigsburg. Die Fußballer aus Burkina Faso sind einfach die Besten. Die Jungs dribbelten wie die Könige und freuten sich riesig über den Siegerpokal beim erstmals ausgetragenen Afrika Cup am Sonntag in der Alleenhalle. Acht Teams nahmen an dem Turnier teil, das mehr als nur ein Sportevent war.

„Schlussendlich haben wir alle gewonnen, denn das Turnier stand im Zeichen von Begegnung, Austausch und einem freundlichen Miteinander in afrikanischer Atmosphäre“ sagte Saliou Gueye von der städtischen Koordinierungsstelle Kommunale Entwicklungsarbeit, der zusammen mit der Initiative „Afrika hilft Afrika“ dieses Turnier erstmals im Rahmen der am Freitag gestarteten zehnten Afrikatage auf die Beine gestellt hatte.

Fußball hat etwas Völkerverbindendes, das wurde an diesem Tag wieder deutlich. Und dass Afrika hier im Mittelpunkt stand, feierten die Teilnehmer mit Temperament und Lebensfreude.

Die Teams wurden von ihren Fans mächtig angefeuert und gaben alles, um in den jeweils zehn Minuten dauernden Matches zu brillieren. Mit dabei waren Afrikaner, die in Stadt und Kreis Ludwigsburg leben, darunter auch Flüchtlinge.

Daneben gab es überdies weitere international besetzte Mannschaften. Dass die Jungs aus Burkina Faso schließlich die Nase vorn hatten, war ihren Top-Leistungen zu verdanken. Athletisch und schnell zirkelten sie den Ball durch das Feld und so war der Torjubel schon vorprogrammiert.

Der ebenfalls fußballbegeisterte und aus dem Senegal stammende Saliou Gueye spielte im Team seines Heimatlandes mit, doch leider reichte es nicht für eine vordere Platzierung. Saliou Gueye pfiff außerdem als Schiedsrichter etliche Begegnungen und sparte dabei auch keineswegs mit gelben Karten.

„Es ging schon mal ruppig zu, da musste ich eingreifen“, meinte Gueye im Gespräch mit unserer Zeitung. Burkina Faso gewann im Endspiel gegen das Team aus Gambia, das den Pokal für den zweiten Platz überreicht bekam. Den dritten Platz holten die ebenfalls international besetzten Grün- bühler Kickers. „Es ist toll, dass wir das auf die Beine gestellt bekommen haben, das war für alle ein großes Erlebnis“, so Gueye.

Eines bedauerte der Organisator allerdings: Dass kein Prominententeam an den Start gebracht werden konnte. Aus Zeitgründen habe das leider nicht geklappt.