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Das kommt nicht in die Tüte

Im Supermarkt und beim Bäcker auf Plastiktüten verzichten

Tabea Lerch hat immer einen Jutebeutel in der Tasche. Foto: privat
Tabea Lerch hat immer einen Jutebeutel in der Tasche. Foto: privat
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Foto: privat

Tüte an der Kasse? Nein, danke. Plastiktüten beim Einkaufen zu vermeiden ist wirklich einfach. Wenn ich in Ludwigsburg in die Stadt gehe, habe ich in meiner Handtasche immer einen Jutebeutel dabei. Den zücke ich, wenn der Kassierer mich fragt, ob ich eine Tüte brauche. Und schwupps, sind die Einkäufe verstaut.

Seit Plastiktüten in den meisten Geschäften etwas kosten, spart man sogar noch Geld damit. Auf die dünnen Plastiktüten in der Gemüseabteilung verzichte ich auch. Einfach das Gemüse lose in den Einkaufswagen packen und an der Kasse obenauf legen. Muss man es wiegen, so kann man den Zettel auch direkt auf das Gemüse oder Obst kleben. Da hat sich bei mir noch niemand beschwert. Und zuhause schält oder wäscht man das Gemüse dann: So ist es in jedem Fall hygienisch unbedenklich.

Brötchen ohne Tüte? Auch das geht! Zwar sind die Brötchentüten immerhin aus Papier, statt aus Plastik. Aber warum nicht auch das vermeiden? Beim Bestellen reiche ich einfach meinen bunten Stoffbeutel auf den Tresen und die Bäckerin packt mir Brot und Brötchen direkt hinein. Rechtlich ist das in Ordnung – solange der Beutel oben auf dem Tresen stehen bleibt, dürfen alle Bäcker das machen. Zuhause werden die Backwaren dann im Brotkorb verstaut. Man muss dann allerdings nur daran denken, den Stoffbeutel wieder in die Handtasche zu packen – für den nächsten Besuch beim Bäcker.

Wo bekommt man so einen Beutel nun her? Am besten selbst nähen. Alternativ bieten viele Biomärkte die Beutel mittlerweile zum Kauf an – zu finden in der Obst- und Gemüseabteilung. Denn auch zum Transport von Obst und Gemüse eignen sie sich hervorragend.

Info: Derzeit sucht die Stadt Ludwigsburg wieder unter dem Motto „Nachhaltigkeit (ba)rockt!“ nach den Energiehelden 2020. Familien, Paare, Singlehaushalte – alle konnten sich bewerben und werden jetzt lernen, wie man Energie sparen und die Umwelt schonen kann. Begleitend zu dem Wettbewerb stellen die Teilnehmer 2018 in loser Reihenfolge ihre Tipps vor.

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