Logo

Sportpark Ost
Eine Schleifstange für die Skater im Sportpark Ost

Der Skateplatz wird auf Wunsch der Jugendlichen etwas nachgerüstet. Foto: Holm Wolschendorf
Der Skateplatz wird auf Wunsch der Jugendlichen etwas nachgerüstet. Foto: Holm Wolschendorf
Oberbürgermeister hält sein Wort und sorgt für leichte Nachbesserungen – Lichtanlage ist aber zu teuer

Ludwigsburg. Der Skaterpark im Sportpark Ost ist ein beliebter Treff, die Anlage ist jedoch in die Jahre gekommen – die Skater äußerten Wünsche. Und das nicht nur vor dem Jugendgemeinderat oder dem Oststadtverein, auch OB Matthias Knecht war im vergangenen Herbst gekommen.

Und das zeigte Wirkung. Die Skateanlage hat sich inzwischen etwas verändert, neu dazugekommen ist ein „Grind Rail“, wie es unter Skatern heißt. Es ist eine Schleifstange, über die die Jugendlichen mit ihrem Gerät hinwegrutschen.

Auch auf eine zweite Station dürfen sich die Kinder und Jugendlichen freuen, die in ihren Anliegen von Barbara Erk, einer engagierten Mutter, unterstützt wurden. Wie gewünscht, hat die Stadt die Spielfiguren, die nicht sehr jugendgerecht und etwas nutzlos waren, entfernen lassen. An deren Stelle soll (Achtung wieder ein Fachbegriff) ein „Slappy Curb“ aufgebaut werden, ein Betonblock, der ebenfalls dazu dient, Kunststücke mit dem Skateboard zu vollführen. Wie Karin Brühl von der Pressestelle der Stadt auf Nachfrage mitteilt, sei dieser Block bereits bestellt.

Einzig bei der Beleuchtung fehlt es noch, denn abends ist der Platz vor allem in den dunkleren Jahreszeiten kaum nutzbar. Eigene Lichtmasten haben sich als „zu kostspielig und rechtlich nicht umsetzbar“ erwiesen, heißt es dazu von der Stadt, die sich dazu mit der Skateanalgen-Initiative abgestimmt habe.

Die neue Schleifstange wird bereits gut angenommen, „jedenfalls haben wir dafür ein sehr nettes kleines Dankeschön-Video von den Jugendlichen erhalten“, so Brühl. Die Stadtverwaltung hofft, dass es noch eine Eröffnungsfeier für die Jugendlichen geben kann, sobald die Coronapandemie es zulässt. Die Nachbesserungen hat die Stadt veranlasst, weil die großen Pläne auf sich warten lassen. Eigentlich soll im Sportpark Ost eine ganz neue Anlage eingerichtet werden. Weil dies kostet, wird es noch dauern. Zunächst werden die Tennisplätze im südöstlichen Teil des Sportparks saniert. Bis Geld für die Skateanlage da ist, kann es 2024 werden. So zumindest die Einschätzung des OB im Herbst vergangenes Jahr.