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Verkehr

Hightech-Blitzer in Ludwigsburg

16 Monate nach Beschluss kommen zwei Enforcement Trailer mit neuester Technik an – Flexibler Einsatz und hohe Sicherheit

Bürgermeister Michael Ilk (links) und Heinz Mayer, Fachbereichsleiter Sicherheit und Ordnung, geben den symbolischen Startschuss für die Enforcement Trailer. Foto: privat
Bürgermeister Michael Ilk (links) und Heinz Mayer, Fachbereichsleiter Sicherheit und Ordnung, geben den symbolischen Startschuss für die Enforcement Trailer. Foto: privat

Nach zwei Blitzersäulen, die an der B.27 am südlichen Ende Ludwigsburgs und in der Hohenzollernstraße aufgestellt wurden, sind nun auch zwei Enforcement Trailer eingetroffen. Die Anschaffung der Geschwindigkeitsmessanhänger – auf CDU-Antrag zweier statt einem – wurde im Oktober 2018 beschlossen, der Nachfrage wegen hat sich die Auslieferung jedoch verzögert.

Die Trailer, die auf den ersten Blick wie normale Autoanhänger aussehen, können am Straßenrand aufgestellt werden und über Tage hinweg autonom arbeiten. Zudem sind sie mit einem Gehäuse und Technik ausgestattet, die es erschwert, die Hightech-Anlagen zu beschädigen.

Damit will die Stadt nach eigener Aussage zeitnah auf Anwohnerbeschwerden und Hinweise wegen Rasern reagieren. „Standorte von stationären Geschwindigkeitsmessanlagen sind sehr schnell im Bewusstsein verankert“, so Heinz Mayer, Leiter des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung. Häufig jedoch wurde nicht dauerhaft langsamer gefahren, sondern kurz abgebremst und wieder beschleunigt. Von den flexiblen Blitzern erhofft sich Mayer „eine größere verkehrserzieherische Wirkung“. 23 Blitzer jeder Art gibt es im Stadtgebiet, die Rotlicht, Geschwindigkeit und/oder Lkw-Durchfahrtsverbote überwachen.

Die neue Lasersäule an der B.27 übrigens hat seit Dezember 2019 bereits 2300-mal ausgelöst. Der bisher schnellste Autofahrer war laut Stadt bei Tempo 50 mit 123 Stundenkilometern unterwegs. (ja/red)