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Prävention

„Jedes Unfallopfer ist eines zu viel“

Von Elterntaxi bis Kindersitz: Experten des Polizeipräsidiums geben Tipps zum Unterrichtsstart – Veranstaltung „Sicher zur Schule“ im Blühenden Barock

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Wie gefährlich ist der Schulweg? Die Polizei gibt Hinweise, wie Unfälle vermieden werden können.Foto: Arne Dedert/dpa
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Polizeihauptkommissarin Martina Kühnle

Ludwigsburg. Die Sommerferien gehen zu Ende, für viele Kinder beginnt die Schule und damit die Frage: Wie sicher ist der Schulweg? „Dass das Thema nichts an Aktualität eingebüßt hat, zeigen unsere polizeilichen Unfallzahlen“, so der Präsident des Ludwigsburger Polizeipräsidiums Frank Rebholz. 244 Kinder wurden im Jahr 2017 bei einem Unfall verletzt, 94 Kinder kamen dabei als Mitfahrer zu Schaden. Es ereigneten sich 26 polizeilich registrierte Schulwegunfälle mit 49 Beteiligten, die Hälfte davon waren Radfahrer, gefolgt von Fußgängern und Pkw-Insassen. 28 Menschen wurden dabei verletzt. Die Halbjahresbilanz für 2018 weist ähnliche Zahlen auf, so Rebholz. „Jedes Unfallopfer ist eines zu viel.“

Deshalb will die Polizei mit der Präventionsveranstaltung „Sicher zur Schule“, die am 15. und 16. September im Nordgarten des Blühenden Barock zum fünften Mal stattfindet, Besucher auf jene Gefahren aufmerksam machen, mit denen Schulanfänger im Straßenverkehr konfrontiert werden können. Dazu gehören neben der richtigen Kindersicherung im Auto, der Erkennbarkeit als Fußgänger im Dunkeln auch Informationen zum Fahrradhelm und zum toten Winkel.

„Darüber hinaus greifen wir mit unseren Partnern auch andere wichtige Themen wie Erste Hilfe, den richtigen Schulranzen, Wasser als Lebensspender oder das gesunde Pausenbrot auf. An 19 Aktionsständen gibt es wertvolle Informationen und Mitmachaktionen. „Die ganze Familie kann sich hier aktiv beteiligen“, so Rebholz. Näher auf einige Themenschwerpunkte gehen die Präventions-

experten bereits im Vorfeld ein: Die LKZ veröffentlicht ab heute eine Woche lang Tipps der Polizei zum Thema.