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Machbarkeitsstudie

Ludwigsburg bewirbt sich für Landesgartenschau

Seit Jahren ist das Thema im Gespräch, jetzt will Ludwigsburg ernst machen: Die Stadt bewirbt sich als Austragungsort für die Landesgartenschau in den Jahren 2026 bis 2030. Das hat Oberbürgermeister Werner Spec gestern in einem Pressegespräch verkündet. Bei dieser Gelegenheit stellte er auch eine Machbarkeitsstudie vor.

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Wie es nach einer Untertunnelung der B 27 aussehen könnte, darüber hat sich Hubert Möhrle, langjähriger Chef der Landesgartenschauen, schon Gedanken gemacht.Archivfoto
Ludwigsburg. Die Hoffnungen in die Landesgartenschau sind groß. Kein Wunder: Die Chancen für die Stadtentwicklung sind immens. Kernstück der Ludwigsburger Bewerbung ist die Untertunnelung der B 27 zwischen Schloss und Innenstadt. Dieser Wunsch ist bereits Jahrzehnte alt. Durch die Bewerbung rückt er jetzt in greifbare Nähe. Der Tunnel hätte eine Länge von 800 Metern und würde obendrauf eine riesige Freifläche schaffen, die begrünt werden soll.

Die Bärenwiese und der Salonwald könnten weitere Schwerpunkte einer Landesgartenschau in Ludwigsburg werden. Außerdem möchte die Stadtverwaltung verschiedene Grünflächen am Stadtrand zu einem grünen Ring um Ludwigsburg zusammenfassen. Auch die Radwegeverbindungen könnten im Zuge einer erfolgreichen Bewertung weiter ausgebaut werden.

Bis zum 22. Dezember muss die Stadt ihre Bewerbung abgeben. Zuvor muss aber zunächst der Gemeinderat über die Idee abstimmen. Oberbürgermeister Werner Spec ist in diesem Punkt aber absolut zuversichtlich.

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