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Mensch, Leute! Was habt ihr denn im Gepäck?

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Im Kofferpacken bin ich ziemlich schnell. Was daran liegt, dass ich nicht viel einpacke. Das sollte ich allerdings vielleicht mal ändern, weil der Rest der Familie meint, umso mehr einpacken zu können. Auf ein paar Dinge verzichte ich allerdings nie: ein gutes Buch, Kopfschmerztabletten und ein Handtuch. Nimmt alles nicht viel Platz weg.

Als ich die Tage den Geschäftsführer der Event- und Werbeagentur Pulsmacher, Jens Kenserski, per Handy erreiche, ist er gerade zur Yoga-Auszeit auf Mallorca. Da gehört die Yoga-Matte natürlich ins Gepäck. „Die habe ich immer auf Reisen dabei“, erzählt er mir. Außerdem natürlich den Kindle, das elektronische Buch, und das Spiel Siedler von Catan als Reise-Version. Ende der Sommerferien soll‘s mit der Familie nach Südfrankreich gehen.

In die Bretagne wäre eigentlich Oberbürgermeister Matthias Knecht gefahren, aber wegen Corona wird‘s jetzt das Allgäu. Im Gepäck hat er dafür den neusten Bretagne-Krimi von Jean-Luc Bannalec. Außerdem ein Fernglas („Wir sind aber der Suche nach einem Steinadler“) und Wanderstiefel. Damit läuft sich‘s dann auch zackig den Berg wieder hoch, wenn Sohn Jakob seinen Strohhut oben auf der Hütte vergessen hat.

Ganz schön optimistisch ist die Leiterin des Gesundheitsamtes Ludwigsburg, Dr. Karlin Stark. Denn sie hat immer Sonnencreme im Gepäck, wie sie mir verrät. Außerdem ein Buch („weil ich gerne lese“) und das Handy – für alle Fälle.

Gerade zurück vom Dreh aus Polen ist Filmproduzent Benjamin Munz (37, rechts). Der Ludwigsburger hat einen Netflix-Hit gelandet wie kein anderer: Sein Vampir-Horror-Action-Film Blood Red Sky war mehr als eine Woche lang der meistgeschaute Film auf Netflix und damit auch die erfolgreichste nicht-englischsprachige Netflix-Produktion (14 Millionen Euro) überhaupt. Wow! Jahrelang habe er Komödien gemacht, erzählt mir Munz, aber die Liebe zu Fantasy und Horror habe er schon immer gehabt („Ich habe zeitweise bei Fantasy Stronghold an der Kasse gearbeitet“).

Fotos: Holm Wolschendorf, Andreas Becker, privat

Haben Sie was gehört oder gesehen? Dann sagen Sie‘s mir! E-Mail: Julia.Essich-Foell@lkz.de, Telefon (07141) 130-281.

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