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KSK Music Open 2022 in Ludwigsburg
Nach Sicherheitsproblemen: Neue Absperrung für Konzerte im Schlosshof

Beim Konzert der Dropkick Murphys am Samstag hält die Absperrung kaum stand. Foto: Holm Wolschendorf
Beim Konzert der Dropkick Murphys am Samstag hält die Absperrung kaum stand. Foto: Holm Wolschendorf
Der Auftakt der KSK Music Open im Ludwigsburger Schlosshof wurde getrübt von Problemen mit der vorderen Absperrung, die von den Fans fast umgeworfen wurde. Nun soll neues Material dafür sorgen, dass es bei den verbliebenen vier Konzerten keine Probleme gibt.

Ludwigsburg. Beim Konzert der Dropkick Murphys zum Auftakt der KSK Music Open im Ludwigsburger Schlosshof wurde der Druck der rund 3000 Zuschauer irgendwann zu groß: Mitten im Konzert drohte am Samstag die vordere Absperrung nachzugeben – der Veranstalter Eventstifter bat per Durchsage darum, zwei Meter zurückzutreten, so dass Mitarbeiter die Gatter wieder in Ordnung bringen und sichern konnten.

Wie sieht der Veranstalter nun die Situation mit Blick auf die vier anstehenden Konzerte von Avantasia, Revolverheld, 90er Live und Sarah Connor diese Woche? „Bei Bands wie den Murphys herrscht grundsätzlich mehr Energie im Publikum als bei manch anderem Genre“, erklärt Daniel Niedrich von Eventstifter. „Es wird wild getanzt und geschoben, gedived und vorne mitgesungen.“ Dadurch gebe es mehr Druck im vorderen Bereich. Wellenbrecher, also Absperrungen in der Mitte des Zuschauerraums, seien indes erst ab 5000 Zuschauer üblich.

Schwerere Gitter und Verschraubungen

Bei den kommenden Konzerten – immerhin ist Sarah Connor mit fast 10000 Zuschauern ausverkauft – sei zwar mit weniger Bewegung zu rechnen, dennoch hat man sich für einen Austausch des Materials im vorderen Bereich entschieden. In diesen Tagen wird eine neue Absperrung vor der Bühne installiert: ein anderes System mit schwereren Gittern und Verschraubungen. Auch der unebene Kies-Untergrund wird dabei ausgeglichen. „Wir überlassen nichts dem Zufall und gehen lieber kein Risiko ein“, so Niedrich.