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naturvision filmfestival

Neue Impulse für die Umwelt

Festival vom 11. bis 14. Juli im Central und Open Air

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Große Aufnahmen und Geschichten bieten (von oben nach unten): „Alpgeister“ (Sonntag, 14. Juli), „A Plastic Surgery: Coca-Cola‘s Hidden Secrets (Freitag, 12. Juli), „Die fabelhafte Welt der Schweine“ (Sonntag, 14. Juli). Fotos: Naturvision
Große Aufnahmen und Geschichten bieten (von oben nach unten): „Alpgeister“ (Sonntag, 14. Juli), „A Plastic Surgery: Coca-Cola‘s Hidden Secrets (Freitag, 12. Juli), „Die fabelhafte Welt der Schweine“ (Sonntag, 14. Juli). Foto: Naturvision
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Biodiversität, Plastikvermeidung und Klimawandel: Spätestens seit der Europawahl ist klar, wie sehr diese Themen unter den Nägeln brennen. Das Naturvision Filmfestival versteht sich bereits seit 18 Jahren – davon acht in Ludwigsburg – als Impulsgeber für diese Debatten. 2019 befasst sich gut die Hälfte der 130 Festivalfilme mit brisanten Umweltthemen. So macht etwa die Dokumentation „Das große Insektensterben“ deutlich, welch drastische Folgen dieses Massensterben am Anfang der Nahrungskette für den Menschen haben wird.

Aber auch Freunde bildstarker Naturfilme kommen auf ihre Kosten: Beispielsweise bezaubert der bekannte Filmemacher Jan Haft die Zuschauer mit seinem Film „Magisches Island“. Das Kinderprogramm verspricht schon den Kleinsten spannende Leinwandabenteuer – ein besonderes Highlight ist der Kinofilm „Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten“ (Samstag, 15.30 Uhr, Kleines Haus).

Am Freitag und Samstag steht das Open Air ganz im Zeichen des Sonderthemas „Landschaften der Zukunft – Bauen & Wohnen“. In Kooperation mit der Internationalen Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart wird auf dem Open Air ein Filmprogramm mit hochkarätigen Expertengesprächen präsentiert. Unter anderem ist der Film „Push – für das Grundrecht auf Wohnen“ zu sehen, der untersucht, warum wir es uns nicht mehr leisten können, in unseren Städten zu wohnen.

Die Welt des Outdoorsports bestimmt den Open-Air-Sonntag. Mit der Sportregion Stuttgart werden Filme gezeigt, die die Lust wecken, in der Natur sportlich aktiv zu werden. So porträtiert „Kesselrollen“ die Fahrradszene in Stuttgart, die tagtäglich für eine lebenswertere Stadt und für die Mobilität der Zukunft kämpft.

„Manchmal werde ich gefragt, was ein Filmfestival in Zeiten von Streamingdiensten den Zuschauer noch bieten kann“, sagt Festivalleiter Ralph Thoms. „Die Antwort ist einfach: Bei uns kommen die Menschen ins Gespräch – untereinander, mit den Filmemachern und natürlich mit uns. Das beflügelt und gibt neue Impulse.“

Info: Das Programm gibt es unter www.natur-vision.de, Tickets vor Ort, Gruppentickets (ab 15) auf Anfrage: natur-vision@natur-vision.org.

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